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Dienstag, 15. März 2011

GernsehAbend Tarkowski - Stalker







"Möge sich erfüllen, was begonnen wurde.
Mögen sie daran glauben und ihre Leidenschaften verlachen.
Denn das, was sie Leidenschaften nennen, ist in Wahrheit nicht seelische Kraft, sondern die Reibung zwischen der Seele und der äußeren Welt.
Und vor allem mögen sie an sich selbst glauben und hilflos werden wie Kinder."

(Der Stalker)




Tarkowskij über seinen Film: ” (...) Hiervon handelt unser »Stalker«: Dessen Hauptfigur erlebt Minuten der Verzweiflung. Er schwankt in seinem Glauben, spürt dann aber doch immer wieder seine Berufung zum Dienst an den Menschen, die ihre Hoffnungen und Illusionen verloren haben. Äußerst wichtig war es für mich, daß das Drehbuch hier die Einheit von Zeit, Raum und Handlungsort wahrte. Während es mir im »Spiegel« noch interessant schien, Dokumentarmaterial, Träume, Erscheinungen, Hoffnungen, Ahnungen und Erinnerungen, also das ganze Chaos der Umstände zu montieren, die den Helden dieses Filmes mit unausweichlichen Seinsfragen konfrontierten, sollte es im »Stalker« zwischen den einzelnen Montagestücken keinerlei Zeitsprünge geben. Ich wollte, daß man den Zeitablauf hier innerhalb einer Einstellung ausmachen konnte, daß die Montage hier also nichts weiter als die Fortsetzung der Handlung markiert. Die Einstellung sollte also weder Zeitballast, noch die Funktion einer dramaturgischen Materialorganisation haben. Alles sollte so wirken, als hätte ich den gesamten Film nur in einer einzigen Einstellung gedreht. Eine solche einfache, ja asketische Methode schien mir große Möglichkeiten zu bieten. Ich warf also alles aus dem Drehbuch hinaus, was mich daran gehindert hätte, mit einem Minimum an äußeren Effekten auszukommen. Ich strebte hier nach einer einfachen und bescheidenen Architektur der filmischen Gesamtstruktur. Ich wollte den Zuschauer dabei noch mehr davon überzeugen, daß das Kino als ein Instrument der Kunst eigene Möglichkeiten hat, die keinesfalls geringer als die der Prosa sind. Ich wollte ihm die Fähigkeit des Kinos vorfuhren, das Leben gleichsam ohne sichtliche, grobe Verletzung seines realen Ablaufs zu beobachten. Denn hierin liegt für mich das tatsächliche “poetische” Wesen der Filmkunst. Eine gewisse Gefahr sah ich darin, daß diese extreme Vereinfachung der Form geziert und manieriert wirken könnte. Dem versuchte ich dadurch aus dem Weg zu gehen, daß ich der Einstellung all das Nebulöse und Unbestimmte nahm, das man gemeinhin die »poetische Atmosphäre« eines Filmes nennt. Normalerweise wird eine solche Atmosphäre mit viel Sorgfalt erzeugt. Doch für mich stand fest, daß ich mich um sie überhaupt nicht zu kümmern hatte. Denn sie kommt bei der Realisierung der Hauptaufgabe eines Filmregisseurs gleichsam vor selbst mit auf. Je deutlicher nun diese Hauptaufgabe, also der Sinn dessen, was gezeigt werden soll, formuliert ist, um so bedeutsamer tritt hierbei auch die Atmosphäre hervor. Und auf diese Grundnote beginnen dann auch die Dinge, die Landschaft und die Intonation der Schauspieler zu antworten. Alles geht dann in Zusammenhänge, nichts bleibt mehr zufällig. Alles greift ineinander und überschneidet sich, so daß sich die Atmosphäre als ein Resultat, als eine Folge der möglich gewordenenen Konzentration auf das Wichtigste einstellt. Eine Atmosphäre als solche schaffen zu wollen, wäre dagegen ein ausgesprochen widersinniges Unternehmen! Aus diesem Grunde blieb übrigens auch immer die Malerei der Impressionisten frei, die sich ja zur Aufgabe gemacht hatten, das Vorüberfliegende, den Augenblick als solchen darzustellen. Im »Stalker« wo ich mich auf das Wesentliche zu konzentrieren versuchte, kam Atmosphäre dagegen gleichsam »nebenbei« auf. Und, wie mir scheint, wirkt sie sogar erheblich aktiver und emotional ansteckender als in meinen vorangegangenen Filmen. Welches Hauptthema sollte in “Stalker” anklingen ? Ganz allgemein gesagt, worin eigentlich der Wert eines Menschen besteht und was das nur für ein Mensch sei, der unter dem Fehlen seiner Würde leidet. Ich möchte daran erinnern, daß das Ziel der Menschen, die sich in diesem Film auf ihre Reise in die »Zone« machen, ein Zimmer ist, in dem sich ihre geheimsten Wünsche erfüllen sollen. Und während sie nun auf dem Weg dorthin das seltsame Gelände der »Zone« durchqueren, erzählt der Stalker dem Schriftsteller und dem Gelehrten irgendwann einmal die tatsächlich geschehene oder legendäre Geschichte von Dikoobras, der an diesen Ort der Sehnsucht mit der Bitte kam, seinen Bruder, dessen Tod er verschuldet hatte, wieder ins Leben zurückkehren zu lassen. Als dann aber Dikoobras aus dem »Zimmer« zu sich nach Hause zurückkehrte, da wurde er dort nur unsäglich reich. Die »Zone« hatte ihm nämlich seinen wirklichen, geheimsten Wunsch erfüllt. Also nicht das, was er sich zu wünschen bemühte. Und da erhängte sich Dikoobras. Als dann unsere Helden an ihr Ziel gelangen, nachdem sie viel erlebt und viel über sich nachgedacht haben, da können sie sich nicht mehr dazu entschließen, die Grenze dieses Zimmers, zu dem sie sich unter Lebensgefahr aufgemacht hatten, auch wirklich zu überschreiten. Sie sind sich plötzlich bewußt geworden, daß ihr innerer moralischer Zustand letztlich geradezu tragisch unvollkommen war. Sie haben in sich nicht genügend geistige Kräfte gefunden, um an sich selbst zu glauben. Ihre Kraft reichte lediglich dazu, einen Blick in sich selbst zu werfen. Und der ließ sie zutiefst erschrecken! Als Stalkers Frau in die Stehkneipe kommt, in der die drei eine Pause machen, sehen sich der Schriftsteller und der Wissenschaftler mit einem für sie rätselhaften und unverständlichen Phänomen konfrontiert: Vor ihnen steht eine Frau, der die Lebensweise ihres Mannes und die Geburt eines behinderten Kindes unendlich viel Leid brachten, die ihren Mann aber dennoch hingebungsvoll und selbstlos wie in ihrer frühsten Jugend liebt. Diese Liebe und Ergebenheit ist das letzte Wunder, das dem Unglauben, Zynismus und der Leere der modernen Welt entgegengesetzt werden kann. Und Opfer dieser modernen Welt sind ja schließlich auch der Schriftsteller und der Gelehrte geworden. Im »Stalker« verspürte ich vielleicht zum erstenmal die Notwendigkeit, jenen wichtigsten, positiven Wert, von dem der Mensch und seine Seele lebt, klar und unzweideutig herauszuarbeiten. »Solaris« handelt von Menschen, die sich im Kosmos verirrt haben und nun, ob sie es wollen oder nicht, sich noch ein weiteres Wissen aneignen müssen. Dieses dem Menschen hier gleichsam von außen her auferlegte Erkenntnisstreben ist schon auf seine Art recht dramatisch, weil es von ständiger Unruhe und Entbehrungen, von Schmerz und Enttäuschung begleitet wird, denn die letzte Wahrheit ist unerreichbar. Hinzu kommt noch, daß dem Menschen auch ein Gewissen verliehen wurde, daß ihn zu quälen beginnt, wenn sein Handeln in Widerspruch zu den Moralgesetzen gerät. Auch die Existenz des Gewissens ist demnach in einem gewissen Sinne etwas Tragisches. Selbst im »Spiegel«, der von tiefen, ewigen, nicht nur kurz aufflackernden Gefühlen handelt, verwandeln sich diese Bindungen in ein Unverständnis und Unvermögen seines Helden, der nicht begreifen kann, warum er um dieser Gefühle willen, eben dieser Liebe und Bindung willen, ewig leiden muß. Im »Stalker« spreche ich es offen und konsequent aus, daß die menschliche Liebe jenes Wunder ist, das jedwedem trockenen Theoretisieren über die Hoffnungslosigkeit unserer Welt erfolgreichen Widerstand entgegenzusetzen vermag. Nur haben wir auch die Liebe verlernt ... Im »Stalker« reflektiert der Schriftsteller über die Langeweile des Lebens in einer gesetzmäßigen Welt, in der sogar der Zufall das Resultat einer uns bislang nur noch verborgenen Gesetzmäßigkeit ist. Vermutlich gefällt es dem Schriftsteller deshalb auch in der »Zone«, wo er auf Unbekanntes stößt, daß ihn zu überraschen und zu erstaunen vermag. In Wirklichkeit aber setzt ihn diese einfache Frau in ihrer Treue und ihren menschlichen Werten in Erstaunen. Ordnet sich denn wirklich noch alles der Logik unter? Kann man dann tatsächlich noch alles in seine Bestandteile zerlegen und berechnen? In »Stalker« und »Solaris« ging es mir also ganz sicher nicht um Science-Fiction. Dennoch gab es in »Solaris« leider noch viel zu viele Sci-Fi-Attribute, die hier vom Eigentlichen ablenkten. Die Weltraumschiffe und -Stationen, die Stanislaw Lerns Roman vorsah, waren sicher recht interessant gemacht. Doch meiner heutigen Ansicht nach wäre die Idee dieses Filmes erheblich deutlicher herausgekommen, wenn wir auf all das völlig verzichtet hätten. Die »Science Fiction« bildete im »Stalker« sozusagen nur eine taktische Ausgangssituation, die den für uns zentralen moralischen Konflikt plastischer herauszubringen half. Doch in all dem, was hier mit den Filmhelden geschieht, gibt es keinerlei »Science Fiction«. Der Film wurde so gemacht, daß der Zuschauer das Gefühl haben konnte, alles würde sich heute abspielen und die »Zone« wäre gleich nebenan. Häufig wurde ich gefragt, was denn die »Zone« nun eigentlich symbolisiere, woran sich dann auch gleich die unsinnigsten Vermutungen anschlössen. Derlei Fragen und Mutmaßungen versetzen mich regelrecht in Verzweiflung und Raserei. In keinem meiner Filme wird etwas symbolisiert! Die »Zone« ist einfach die »Zone«. Sie ist das Leben, durch das der Mensch hindurch muß, wobei er entweder zugrunde geht oder durchhält. Und ob er dies nun durchhält, das hängt allein von seinem Selbstwertgefühl ab, von seiner Fähigkeit, das Wesentliche vom Nebensächlichen zu unterscheiden. Ich sehe es als meine Pflicht an, Nachdenken zu erregen über das spezifisch Menschliche und Ewige, das in jedem von uns lebt. Doch dieses Ewige und Wesentliche wird von dem Menschen immer wieder ignoriert, obwohl er doch sein Schicksal in den eigenen Händen hält. Er jagt lieber trügerischen Idolen nach. Doch letztendlich bleibt von all dem nur noch jenes ganz einfache Elementarteilchen, mit dem der Mensch in seiner Existenz rechnen kann - die Fähigkeit zur Liebe. Und dieses Elementarteilchen kann in seiner Seele zur lebensentscheidenden Position werden, zu einer Sinngebung seiner Existenz. Andrej Tarkowski

Mittwoch, 15. Dezember 2010

GernsehAbend - City of Ghosts

Welches Land bietet sich an wenn man einen kleinen Versicherungsbetrug durchgezogen hat und ein bißchen Pause braucht?

Genau ein Land in dem man/frau für ein paar hundert Dollar mit Panzerfäusten auf Kühe feuern kann, ein Land in dem es für Mc Donalds zu unsicher ist, es dafür aber Ketten für Raubkopiertes gibt, ein Land in dem in jedem Cafe oder Bar die was auf sich hält eine Schale Free Ganjah steht, ein Land in dem du den Bullen einfach davon fährst, wenn du dass stärkere Motorrad hast.

Cambodia - gelebte Anarchie(zumindest als Expat)



"My Hotel not have monkeys!"
Gérard Depardieu als französischer Expat Emile, Hotel und Barbetreiber
Matt Dillon als Hauptdarsteller in seinem Regiedebüt

"I am Safety-Driver"
Kem Sereyvuth als Sok

Stellan Skarsgård alias Joseph Kaspar vor der Kulisse der Bokor Hill Station

"Hello, handsome!"

Filmusik Download


Film im englischen Orginal eine deutsche Version findet ihr hier

Freitag, 3. Dezember 2010

GernsehAbend - Jodorowskys Montana Sacra – Der heilige Berg


Der Eine oder die Andere sollte "El Topo" kennen ein weiterer Film dieses großartigen Regisseurs,

"Montana Sacra - The Holy Mountain" toppt diesen meiner Meinung um Längen.

Hieronymus Bosch meets Monty Python, Stanislaw Lem und Robert Anton Wilson.







Wer an einer tiefergehenden Rezension interessiert ist dem/der sei die umfangreiche vierteilige von
The Stygian Port empfohlen.

The Holy Mountain - Nigredo

The Holy Mountain - Albedo

The Holy Mountain - Cauda Pavonis

The Holy Mountain - Rubedo




Ewige Blumenkraft

Dienstag, 14. September 2010

Annie Lennox - Lost

Abschlusssong aus dem sehr bewegenden Antikriegsfilm Film "Im Tal von Elah" mit Tommy Lee Jones und Charlize Theron.(verlinkt ist eine gute englischsprachige Rezension, hat sich leider noch kein wacher Geist in Deutschland dazu geäußert)

Wer den Film noch nicht gesehen hat unbedingt nachholen.


Mittwoch, 7. Juli 2010

GernsehAbend - The Doors – When You’re Strange



Brillianter Dokumentarfilm ansehen!

Rezensionen

Online im englischen Orginal und Johnny Depp als Sprecher im Off

Hier Klicken

Jim Morrison, March 1, 1969 at the Dinner Key Auditorium

"Let people tell you what you're gonna do. Let people push you around. How long do you think its gonna last? How long are you gonna let it go on? How long are you gonna let them push you around. Maybe you love it. Maybe you like being pushed around. Maybe you love getting your face stuck in the shit.....You're all a bunch of slaves. Bunch of slaves. Letting everybody push you around.
What are you gonna do about it? What are you gonna do about it...What are you gonna do?

Montag, 3. Mai 2010

South Park - die zensierten Folgen


Die Folgen 200 und 201 wurden in den USA und Europa nach angeblichen Terror- und Todesdrohungen durch pöse Islamisten durch CNN zensiert.

Die verantwortliche Gruppe mit dem stolzen Namen "Revolution Muslim" wird mittlerweile gar für den vereitelten Time Square Anschlag verantwortlich gemacht.

Das Problem bei der Sache, der Anführer der Gruppe Yousef al-Khattab war vor seiner angeblichen Konvertierung zum Islam, Joseph Cohen ein US und israelischer Bürger jüdischer Abstammung der sich in Israel der ultrafundamentalistischen und rechtsradikalen Shas Bewegung als Siedler in der Westbank anschloss.
Aus seiner New Yorker Moschee wurde die Gruppe wegen des Verdacht der Aufstachelung und Tätigkeit als Agent Provocateur geworfen.

Anyway hier die Folgen:

Folge 200

Folge 201

Und wenn ihr wissen wollt wie Mohammed nun wirklich aussieht...












Mittwoch, 28. April 2010

GernsehAbend - Chaostage - We Are Punks!


Helge Schneider, Ben Becker, Stipe Erceg, Martin Semmelrogge, Rolf Zacher und Claude-Oliver Rudolph in der Doku-Fiktion zum berüchtigten Punkertreffen.


Zum Anschauen aufs FSK 18 Symbol klicken


Insbesondere jenen Infokriegerlein empfohlen die Schnauzbart und Krawatte tragen und irgendwelche okkulten Linkstrends stoppen wollen. Nehmt mal den Stock aus dem Arsch!
Wahrscheinlich gab es in deren Jugend irgendwelche Defizite, da sie nur in Ihrem stillen Kämmerlein gehockt und Jan van Helsing gelesen haben.

Mittwoch, 21. April 2010

GernsehAbend - Komm und sieh


Geh und sieh (russ. Иди и смотри/ Idi i smotri), auch bekannt unter dem Titel Komm und sieh, ist ein sowjetischer Antikriegsfilm des Regisseurs Elem Klimow, nach literarischen Vorlagen von Ales Adamowitsch.


„Dieser Film wurde surreal und impressionistisch genannt, aber das ist der falsche Schluss. ‚Geh und sieh‘ ist Realität und Wahrheit.“



Mittwoch, 14. April 2010

GernsehAbend - Kafka


Der Film Kafka ist ein Thriller im Stil des expressionistischen Kinos, der 1991 unter der Regie von Steven Soderbergh produziert wurde. Die düstere, spannungsgeladene Rahmenhandlung, eine Verfolgungs- und Verschwörungsgeschichte in Prag um 1920, ist durchgehend schwarz-weiß gefilmt; farbig sind nur die Szenen in einem Schloss, das Zentrum einer dämonischen Verschwörung ist. In dem Film wirken Jeremy Irons, Theresa Russell, Joel Grey, Ian Holm, Armin Mueller-Stahl und Alec Guinness mit.



Film im englischen Orginal

Samstag, 10. April 2010

Who killed John O`Neill?





One Actor, One Room, Seven Characters: 9/11. Traumatized by the September 11th attacks, one man struggles to dismantle official history, ... Alle » at the expense of his sanity and even his life. Grappling with multiple realities - and multiple personalities - he must retreat into his mind in pursuit of the truth. In a fictional film about non-fictional events, there is a place where belief and faith will blind you, where nothing is sacred, and to get there all you have to do is ask: "Who Killed John O'Neill?"


deutsch untertitelt

Freitag, 9. April 2010

Twin Peaks die Serie



#ff jetzt jeden Freitag auf dem futurologischen Kongress

Heute vor 20 jahren + 1d am 8. April 1990 strahlte ABC den Piloten von Twin Peaks aus, die bis heute wahrscheinlich innovativste Serie, die jemals gedreht wurde.



Leitthema der Serie ist die Aufklärung des Mordes an Laura Palmer, geführt durch den FBI-Agenten Dale Cooper (gespielt von Kyle MacLachlan). Im Zuge der Ermittlungen kommen die Abgründe des idyllisch scheinenden Kleinstadtlebens zum Vorschein.

Hier das Intro um Euch auf den Geschmack zu bringen



...und Dale Cooper`s Traumszene



Pilot vom 8.4.1990



Danke an Nerdcore für die Erinnerung

Mittwoch, 7. April 2010

Samstag, 3. April 2010

Der futurologische Kongress wünscht frohe und besinnliche Ostern

...Jeder nur ein Kreuz!





Das Leben des Brian auf deutsch unter folgendem Link

Vorsicht wie mir ein aufmerksamer Leser mitteilte Poppen(!) beim Anklicken eventuell Fenster mit Werbung für nackte Weiber und so auf :)

Freitag, 26. März 2010

John Pilger - Cambodia Year Zero


Am 18. März 1969 begannen amerikanische B52 Bomber den souveränen und neutralen Staat Kambodscha in die "Steinzeit" zurückzubomben.
100000 Tonnen Bomben wurden in den nächsten 14 Monaten über dem Land abgeworfen ein Äquivalent von 5 Hiroshimabomben.

In den darauf folgenden Wirren des Bürgerkrieges errangen am 17. April 1975 die Steinzeit-"Kommunisten" der Roten Khmer die Macht.

Bis zu einem Drittel der Gesamtbevölkerung fiel dem promaoistischen Terror zum Opfer oder verhungerte.

Die Dokumentation wurde in den Monaten kurz nach der Befreiung eines Großteils des Landes Dez. 1978 durch die vietnamesische Volksbefreiungsarmee 1979 gedreht.

Zu dem Zeitpunkt war das Land von jeder humanitären Hilfe (ausgenommen Vietnam) abgeschnitten, da die Großmächte es sich mit den Verbündeten der Roten Khmer der VR China nicht verderben wollten.
Auch vor 30 Jahren waren die Leben von Millionen nebensächlich im großen Schachspiel der Mächtigen.

Der britische Journalist John Pilger zeigt in bewegenden Bildern das Ausmaß der Katastrophe, die bis heute dort jeden Tag nachwirkt.



Ein weiterer sehenswerter Film zu der Thematik ist

The Killing Fields - Schreiendes Land

zum Anschauen (auf deutsch) bitte aufs Bild Klicken