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Samstag, 25. Juni 2011

Impressionen der spanischen Revolution


Menschen des Sender Freies Neukölln haben vom 21. bis 27.05.2011 mehrere Protestcamps in Barcelona, Valencia, Madrid, Zaragossa, Logrono, Pamplona, San Sebastian besucht und die #spanishrevolution gelebt.

Gänsehautfeeling garantiert!



“Als Binsenweisheit bezeichnet man eine allgemein bekannte Information, die gerade deshalb als Argument nicht sonderlich taugt, eben weil es jeder weiß und kennt, schon tausendmal gehört hat, es schon längst nicht mehr hören kann. Aus dieser unglaublichen Absurdität leitete sich in den letzten Jahrzehnten im gesamtgesellschaftlichen Diskurs eine unfassbare Reihe von Totschlagargumenten ab, die allesamt auf die dämliche Position hinausliefen, dass zwar alle wissen, dass die Zustände auf Erden ganz schön beschissen sind, man aber eben nichts ändern könne, und überhaupt gehe es uns ja noch ganz gut, verglichen mit anderen, und deshalb ist die Wahrheit zu sagen nichts als unproduktives Genöle, und überhaupt, sag doch erst mal wie es anders besser wäre.

Weil für Binsenweisheiten sind wir eben alle scheinbar zu klug, zu originell, zu komplex, zu individuell, da versteigen wir uns doch lieber in kryptische und rätselhafte Gesprächsfetzen, um uns interessant zu machen. Wer bis vor kurzem sagte, dass er Wachstum überflüssig, Umweltverschmutzung doof oder Hartz 4 ungerecht findet, wurde aufgrund der Schlichtheit der allgemein bekannten Tatsachen nicht weiter ernst genommen. Deshalb streiten sich in Talkrunden und Hinterzimmern hochqualifiziert spezialisierte Trotzkistinnen, Feministen, Antifaschisten, Anarchosyndikalistinnen oder Stadtsoziologinnen mit Theologen und Atomlobbyistinnen oder Gerwerkschaftsfunktionären. Die wahrhaft wertvolle Erkenntnis braucht eben Experten, Spezialistinnen, da kann doch eh keiner mitreden.

Und so verläuft sich der Diskurs eben in verschiedenste Nischen: Genderthemen, Gentrification, Gefahr von rechts und von Bahnhöfen, Energiedebatte usw. Und keiner bemerkt jemals, dass sich da eigentlich immer um letztlich ein und dasselbe Thema gestritten wird, bzw. dass der Fehler sowohl hinter der unmäßigen Verteuerung von Wohnraum und Cappuccino in Großstädten, oder der Zerstörung des Planeten durch bspw. Industrie, Individualverkehr und Müllscheiße, oder aber der Ausgrenzung von Cis- Trans- und anderen Gendern immer derselben gesellschaftlichen Krankheit entspringt. Unserer Unfähigkeit über anderes als über Waren zu kommunizieren, unserem unerschütterlichen Glauben an das ewige Wirtschaftswachstum, unserem Verharren in den immer gleichen, steinalten und überkommenen gesellschaftlichen Ritualen der Unterwerfung, des Machterhalts, und vor allem der Konkurrenz.

Doch nun schreiben wir das Jahr 2011. Nun ist alles plötzlich ganz anders. Plötzlich, weil bspw. keiner finden kann, dass er zig Billionen Schulden gemacht hat, die er und seine Kinder nun tilgen sollen, nun stehen seit dem 15. Mai nach dem Vorbild der nordafrikanischen Staaten Millionen Frauen und Männer in Spanien auf spanischen Plätzen in spanischen Städten und Dörfern, und trauen sich Binsenweisheiten in die Welt zu posaunen, auf Post-its zu schreiben oder anderweitig zu sammeln. Sie besetzen Plätze und beschlossen so lange zu bleiben, bis man ihnen zuhört. Die Forderungen klingen häufig leicht kitschig wie aus einem Hippiepoesiealbum, aber eben lange nicht so dämlich, wie diese beknackten Waffen gegen Krieg, Wachstum gegen Armut und für Umweltschutz, die Reichen müssen reicher werden, damit es allen besser geht – Schwachsinns Thesen.

Demokratie von unten ist keine Hippieromantik, sondern Demokratie. Endlich wird klar, dass naiv und dumm ist, wer tatsächlich immer noch glaubt, dass es besser so weitergehen kann, oder das System von innen verbessern will oder so ein Quatsch. Das ist wie ein riesiges Konzert, das da gerade angefangen wird zu proben. Auf den spanischen Plätzen durften wir Glücklichen das miterleben. Jede einzelne Stimme bemerkt da in den Assambleas, den Versammlungen, die da tagtäglich ohne professionelle Moderatoren, Politiker, Funktionäre oder Experten stattfinden, dass sie eine Stimme ist. Die Menschen lernen da erstmals wie sich aus all den einzelnen Stimmen ein Gesamtklang formen lässt, wie er sich herausbildet, wenn keine Lobbyisten dazwischenquäken, keine Politiker in den Wahlkreisbüros sich nur für den örtlichen Arbeitsplatzgeber stark machen, keine Medien die eigentlich noch mächtigere Macht sein wollen … Menschen unterhalten sich über lebenswerte Zustände, sie merken, dass allein das schon lebenswert ist, wenn man sich nicht nur dann trifft, wenn man gerade an der Ampel oder an der Supermarktkasse der erste sein will.

Und genau das ist vielleicht das Wesentlichste, was wir von dieser Reise mitnehmen. Demokratie braucht mündige Bürger und eine lebendige Gemeinschaft. Und wenn wir mal ein ganz kleines bisschen ehrlich zu uns sind, dann müssen wir allesamt feststellen, dass wir schon lange überhaupt weder wissen wie das geht, noch wie sich das anfühlt. Gemeinschaft ist für uns schon dann gegeben, wenn wir uns nicht täglich aufs Maul hauen. sondern ein halbwegs friedliches Nebeneinander pflegen können. Gemeinschaft ist für uns, wenn alle sich an die selben Regeln halten, wenn keiner mehr Sex hat als man selbst, genauso viel arbeiten muss wie jeder andere auch, und es den anderen möglichst genauso beschissen geht wie einem selbst. Das ist grob skizziert der öffentliche Frieden, bislang.

Seit dem 15. Mai 2011 wissen nun immerhin schon mal ganz schön viele Spanier, dass es da noch mehr zu holen gibt, dass da Spaß rein kann ins Zusammenleben, dass den größeren 3D Flatscreen zu besitzen nicht das Ende der Glückseligkeitsfahnenstange bedeuten muss. Und diese Ahnung von einer möglichen Erkenntnis verbreitet sich derzeit wie ein Lauffeuer über ganz Europa, ja, über die ganze Welt. Das ist das, was eine Revolution schon irgendwie ist, und vor allem eine werden kann: Millionen von Menschen, die Glück erfahren durch das Revolutionär-Werden. Die die Missstände benennen dürfen, und sich auf einen Weg machen, dessen Ziel sie aus Demut, und nicht aus Blödheit noch nicht kennen wollen, die aber wissen, dass es eh nicht schlimmer kommen, sondern nur besser werden kann. Und lichter, und toller und irgendwie anders.

Es gibt so viele Ansätze, die alle aus warmem Herzen und mit wachem Verstand geboren wurden. Das Bedingslose Grundeinkommen bspw., Creative Commons Lizenzen, Ideen für zinslose Währungen und faire Wirtschaftssysteme, allerhand Kooperationsmodelle mit all dem sind viele von uns befasst und erfüllt, das wird sich alles finden, da werden wir ganz schnell Alternativen entwickeln, wenn wir nur endlich ohne Vorbedingungen, ohne Systeme, ohne Schwanzvergleiche uns anfangen zu unterhalten, anfangen zusammen Spaß zu entwickeln daran sich gemeinsam zu organisieren. In Spanien haben wir die Reinheit dieses Gedankens erlebt, und die Kraft die davon ausgehen kann. Lasst es uns einfach auch tun.”

Konstantin Wecker - Empört Euch!



Sie sind wie wir, doch sind sie es nicht gerne,
sie machen sich nicht gern mit uns gemein.
Sie schikaniern uns lieber aus der Ferne,
und wollen gleich nur unter Ihresgleichen sein.

Wir zahlen Steuern und sie setzen ab,
wir legen Hand an und sie spekuliern,
und halten unsre Ängste klug auf Trab,
damit wir nichts kapier'n - beim Verlier'n.

Sie sind die Reichen, manchmal auch die Schönen,
sie reden Unsinn und der wird gern publiziert,
sie faseln gern von viel zu hohen Löhnen,,
und dass das unsre Wirtschaft ruiniert.

Die Börse jubelt, wenn sie die entlassen,
die ihnen ihren Reichtum eingebracht,
gerichtlich sind sie eher nicht zu fassen,
denn die Gesetze sind für sie gemacht.

Empört Euch, beschwert Euch
und wehrt Euch, es ist nie zu spät.
Empört Euch und wehrt Euch
und liebt Euch und widersteht!
Empört Euch, beschwert Euch
und wehrt Euch, es ist nie zu spät.
Empört Euch und wehrt Euch
und liebt Euch und widersteht!

Die Visionäre sparn sich kühnere Entwürfe,
selbst die Satiren wirken blutleer, wie kastriert.
Die Demonstranten fragen scheu, was sie noch dürfen
und an der Börse wird ein Geßler-Hut platziert.

Die Menschenwürde, hieß es, wäre unantastbar.
Jetzt steht sie unter Finanzierungsvorbehalt.
Ein Volk in Duldungsstarre, grenzenlos belastbar,
die Wärmestuben überfüllt, denn es wird kalt.

Den meisten ist es peinlich, noch zu fühlen
und, statt an Güte, glaubt man an die Bonität.
Man lullt uns ein mit Krampf und Kampf und Spielen,
schaun wir vom Bildschirm auf, ist es vielleicht zu spät.

Die Diktatur ist nicht ganz ausgereift, sie übt noch,
wer ihren Atem spürt, duckt sich schon präventiv,
und nur der Narr ist noch nicht ganz erstarrt, er übt noch
und wagt zu träumen, deshalb nennt man ihn naiv!

Empört Euch, beschwert Euch
und wehrt Euch, es ist nie zu spät.
Empört Euch und wehrt Euch
und liebt Euch und widersteht!
Empört Euch, beschwert Euch
und wehrt Euch, es ist nie zu spät.
Empört Euch und wehrt Euch
und liebt Euch und widersteht!

Wir brauchen Spinner und Verrückte - es muss etwas passiern.
Wr sehn och, wohin es führt, wenn die Normalen regiern.

Empört Euch, beschwert Euch
und wehrt Euch, es ist nie zu spät.
Empört Euch und wehrt Euch
und liebt Euch und widersteht!
Empört Euch, beschwert Euch
und wehrt Euch, es ist nie zu spät.
Empört Euch und wehrt Euch
und liebt Euch und widersteht!

Beschwert Euch und wehrt Euch!
Es ist nie zu spät ---
empört Euch und und wehrt Euch
und liebt Euch und widersteht!

Sonntag, 19. Juni 2011

#Revolution

Aufruf für die #Globalrevolution am 19. Juni


Wir sind die Empörten, die Anonymen, die Stimmlosen. Wir waren da, ruhig aber aufmerksam, am beobachten. Nicht um nach oben zu schauen, wo andere die Zügel der Welt halten, sondern von den Seiten, wo wir den richtigen Moment gesucht haben um uns zu vereinen.

Wir vertreten keine politischen Parteien, Verbände oder Gewerkschaften. Ebenso wenig wollen wir das, weil jeder sich selbst vertritt. Wir wollen zusammen eine Welt schaffen, wo die Menschen und die Natur an erster Stelle sind und nicht die wirtschaftlichen Interessen. Wir wollen die bestmögliche Welt schaffen. Gemeinsam können wir es und wir werden es tun. Ohne Angst.

Die ersten Funken haben in den arabischen Ländern gesprüht, wo tausende Menschen auf den Straßen und Plätzen protestiert haben, um der Regierung daran zu erinnern, wo die Macht eigentlich liegt. Die nächsten waren die Isländer, die auf die Straßen gingen, um ihre Meinung zu sagen und über ihre Zukunft zu entscheiden Und es hat nicht lange gedauert, bis das spanische Volk Plätze in Städten und Gemeinden besetzt haben. Nun verbreitet sich diese Flame rasch auch über Frankreich, Griechenland, Portugal, Italien und der Türkei und es findet Anklang auch in Amerika und Asien, wo neue Demonstrationen überall ausbrechen. Nur eine globale Revolution kann globale Probleme bekämpfen. Es ist die Zeit gekommen, unsere öffentlichen Räume zurückzufordern, um zu diskutieren und um eine neue Zukunft zusammen zu schaffen.

Das ist ein Aufruf für die #Globalrevolution am 19. Juni. Wir fordern die friedliche Besetzung von öffentlichen Plätzen und die Schaffung von Räumen für Dialog, Diskussion und Reflexion. Es ist unsere Pflicht, den öffentlichen Raum wieder zu besetzen und über die Welt zu entscheiden in der wir leben wollen.

Besetzt die Plätze! Besetzt die Straßen!


People of the World, rise up!!!


http://takethesquare.net/#

Sonntag, 12. Juni 2011

Real Democracy Now - LET THE SOL IN

#SpanishRevolution #europeanrevolution #worldrevolution #YesWeCamp









Sonntag, 5. Juni 2011

Samstag, 28. Mai 2011

#europeanrevolution 29 May 2011 - take the streets!

EUROPEAN REVOLUTION (29 May 2011)

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All cities of Europe (central square) -

http://www.facebook.com/event.php?eid=225690444124218

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Denmark

- Copenhagen: http://www.facebook.com/event.php?eid=202099683167500

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Sweden

- Stockholm: http://www.facebook.com/event.php?eid=132063953537840

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United Kingdom - http://www.facebook.com/realdemocracynow

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- London: http://www.facebook.com/event.php?eid=206829832688845

& http://www.facebook.com/event.php?eid=151970051540265

- Manchester: http://www.facebook.com/event.php?eid=189406427773281

- Edinburgh: http://www.facebook.com/event.php?eid=147535068653304

-

Bulgaria

- Sofia: http://www.facebook.com/event.php?eid=226386927371383

-

Greece-

- Athens: http://www.facebook.com/event.php?eid=213366075363741

- Thessaloniki: http://www.facebook.com/event.php?eid=228539773827031

- Volos: http://www.facebook.com/event.php?eid=230667240281385

- Ptolemaida: http://www.facebook.com/event.php?eid=177693922284072

- Salamina: http://www.facebook.com/event.php?eid=204474909593963

- Heraklion: http://www.facebook.com/event.php?eid=169919846400890

- Trikala: http://www.facebook.com/event.php?eid=229289360419331

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France-

- Paris: http://www.facebook.com/event.php?eid=202263386481674

& http://www.facebook.com/event.php?eid=169301703131623

- Strasbourg: https://www.facebook.com/event.php?eid=175309709190883

- Marseille: http://www.facebook.com/event.php?eid=116829031733884

- Lyon: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_227388703944608

- Toulouse: http://www.facebook.com/pages/DEMOCRACIA-REAL-YA-Toulouse/203426273032538

- Nantes: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_219521178078046

- Poitiers: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_228644177149786

- Nice: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_111212845632632

+ map of all the cities in France:

http://maps.google.fr/maps/ms?oe=utf-8&client=firefox&ie=UTF8&hl=fr&msa=0&msid=209741330541911048048.0004a3f4c825e95699a20&z=7

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Germany-

- Berlin: https://www.facebook.com/event.php?eid=117391438344870

& https://www.facebook.com/event.php?eid=117979794953980

- Dresden: http://www.facebook.com/event.php?eid=126898650722936

-

Serbia

- Beograd: https://www.facebook.com/event.php?eid=228096340538949

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Netherlands

- Amsterdam: http://www.facebook.com/event.php?eid=112485005504825

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Norway

- Oslo: http://www.facebook.com/event.php?eid=150654385003624

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Finland

- Helsinki: http://www.facebook.com/pages/EUROPEAN-REVOLUTION-29TH-MAY-HELSINKI/199946093383882

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Belgium

- Brussels: https://www.facebook.com/pages/Democracia-Real-YA-Bruselas/124105514335397?sk=wall

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Austria

- Vienna: http://www.facebook.com/event.php?eid=207658732606793

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Spain

- Sevilla: http://www.facebook.com/event.php?eid=209666322406951

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Ireland

- Dublin: http://www.facebook.com/event.php?eid=132317616846696

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Cyprus

- Nicosia: http://www.facebook.com/event.php?eid=226789827336304

- Cyprus: http://www.facebook.com/event.php?eid=117869471632497

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Italy-

- Rome: http://www.facebook.com/event.php?eid=205813786122537

- Bologna: http://www.facebook.com/event.php?eid=186334068083721

- Rimini: http://www.facebook.com/event.php?eid=211913345507243

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Iceland

- Reykjavik: http://www.facebook.com/event.php?eid=164091160319616

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Romania

- Bucharest: http://www.facebook.com/event.php?eid=126352460778948

- Iasi: http://www.facebook.com/event.php?eid=216472038375163

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Switzerland

- Lausanne: https://www.facebook.com/event.php?eid=213697718653790Switzerland

Portugal

- Lisbon: http://www.facebook.com/event.php?eid=214418328578695

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Croatia

Zagreb: https://www.facebook.com/event.php?eid=152951761440264#!/event.php?eid=152951761440264

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Samstag, 21. Mai 2011

Donnerstag, 19. Mai 2011

Dienstag, 17. Mai 2011

¡Viva la revolución #spanishrevolution

Puerta del Sol - der Tahrir Madrids Dienstag Abend

La voz del Pueblo #Spanishrevolution



Dienstag in Las Palmas

Montag, 16. Mai 2011

Was ist los in Spanien und was bedeuten #democraciarealya und #spanishrevolution


Der Puerta del Sol in Madrid am Montagabend

Gestern am 15. Mai 2011 ist in Spanien etwas einmaliges gesehen. Ab ca. 18:00 Uhr begannen zuerst in ca. 50 Städten Massendemonstrationen aufgebrachter "Wutbürger" gegen Bankenrettungen, gegen die Arbeitslosigkeit die sich bei offfiziell mehr als 20% bewegt, gegen die sinkenden Löhne, steigendes Rentenalter, Jugendarbeitslosigkeit usw.

Was das Neue, Einmalige, an diesen Demonstrationen ist? Sie sind nicht an eine bestimmte politische Ideologie gekoppelt, nicht an bestimmte Parteien. Menschen aller Altersgruppen sammeln sich und protestieren gegen eine Regierung die von Bankern und Lobbyisten gekauft ist, sich von der EU kaputtsparen lässt und es den junden Menschen die Möglichkeit nimmt einen menschenwürigen Lohn zu erhalten.

Anders als aber bei den Demonstrationen in Nahen Osten bei denen alle Medien schnellmöglich vor Ort waren um live zu berichten und damit für eine mediale Unterstützung dieser Bewegungen sorgten, ist in der spanischen Presse so gut wie nichts darüber zu hören, zu lesen oder im TV zu sehen. Hat man Angst vor griechischen Verhältnissen?

Und warum haben deutsche Medien nicht berichtet, wenn in Europa Massendemonstrationen in 50 Städten beginnen und sich auf insgesamt ca. 70 Städte ausbreiten? Warum kann man nur auf Twitter und Facebook Fotos, Filme usw. zu diesen Geschehnissen finden?

Hat die deutsche Pressemafia etwa Angst vor dem deutschen Prekariat? Will man vermeiden das der Funke überspringt und sich das "Länderdomino" in Europa fortsetzt?

Nachtrag:
Auf Twitter mehr ist stündlich die Empörung der spanischer Internetnutzer, dass die Medien die Demonstrationen und Kundgebungen nicht aufgreifen. Der Vorwurf der Medienmanipulation wird immer lauter, während die Bewegung der Unzufriedenen immer mehr in Fahrt kommt. Es bleibt abzuwarten ob es den Spaniern tatsächlich gelingt etwas zu ändern, eines ist ist allerdings jetzt schon gelungen: Die Bloßstellung der Massenmedien als Werkzeuge der mächtigen Lobbygruppen und der Regierung, von einer tatsächlich unabhänigen Berichterstattung kann nach den bisherigen Vorfällen keinesfalls mehr gesprochen werden. Die Medien haben ihre http://www.blogger.com/img/blank.gifGlaubwürdighttp://www.blogger.com/img/blank.gifkeit verspielt, es ist kaum zu erwarten das vor allem junge Spanier der Medienberichterstattung folgen werden oder den Medien überhaupt noch Beachtung schenken.

via http://rafaelwv.posterous.com/


"Ohne Haus, ohne Arbeit, ohne Rente, ohne Angst"

http://www.democraciarealya.es/

http://madrid.indymedia.org/

Der Puerta del Sol de Madrid ist der neue Tahrir

Live Stream

Montag, 14. März 2011

ABSCHALTEN!

Jetzt Druck auf der Straße machen, die Staats- und Atommafia Entmachten und Abschalten!

Donnerstag, 24. Februar 2011

Sonntag, 20. Februar 2011

Brzezinski`s weltweites Erwachen ist da


Es scheint, als erlebe die Welt den Beginn einer neuen revolutionären Ära: das Zeitalter des »Globalen Politischen Erwachens«. Dieses »Erwachen« manifestiert sich zwar in verschiedenen Regionen und Ländern und unter unterschiedlichen Umständen, wird jedoch in hohem Maße durch die globalen Bedingungen bestimmt. Die weltweite Dominanz durch die westlichen Führungsmächte, allen voran die Vereinigten Staaten, in den vergangenen 65 Jahren, eigentlich schon seit Jahrhunderten, ist an einen Wendepunkt gekommen.
Andrew Gavin Marshall (Global Research)

»Zum ersten Mal in der Geschichte ist fast die gesamte Menschheit politisch aktiviert, legt politisches Bewusstsein an den Tag und beeinflusst sich gegenseitig politisch … Der daraus resultierende weltweite politische Aktivismus führt dazu, dass der Drang nach persönlicher Würde, kulturellem Respekt und wirtschaftlichen Chancen steigt in einer Welt, die von der schmerzlichen Erinnerung an jahrhundertelange fremde Kolonialherrschaft oder imperialistische Dominanz gezeichnet ist … Das weltweite Verlangen nach Menschenwürde ist die zentrale Herausforderung bei dem Phänomen des globalen politischen Erwachens … Dieses Erwachen erfasst die Gesellschaft ganz massiv und radikalisiert sie politisch … Der fast überall verfügbare Zugang zu Radio, Fernsehen und zunehmend zum Internet erzeugt eine Gemeinschaft gemeinsamer Wahrnehmung und von Neid, die von demagogischer politischer oder religiöser Leidenschaft elektrisiert und kanalisiert werden kann. Diese Energien reichen über Landesgrenzen hinweg und stellen sowohl für die bestehenden Staaten als auch für die bestehende globale Hierarchie, in der Amerika noch immer eine Spitzenposition einnimmt, eine Herausforderung dar …

Die Jugend in der Dritten Welt zeigt sich besonders unruhig und gereizt. Die demografische Umwälzung, die sie verkörpert, wird somit auch zu einer politischen Zeitbombe … Ihre potenziell revolutionäre Führung wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den Reihen der Millionen von Studenten rekrutieren, die sich in den intellektuell häufig fragwürdigen ›Hochschul‹-Bildungseinrichtungen der Entwicklungsländer sammeln. Je nachdem, was man als Hochschul-Bildungsebene definiert, gibt es heute weltweit zwischen 80 und 130 Millionen ›College‹-Studenten. Diese Millionen Studenten, die typischerweise aus der sozial unsicheren unteren Mittelschicht kommen und von Wut über die gesellschaftlichen Zustände entbrennen, sind Revolutionäre im Wartestand, sie sind bereits in großen Gruppen teilweise mobilisiert, stehen über das Internet miteinander in Verbindung und sind bereit, das, was vor Jahren in Mexiko City oder auf dem Tiananmen-Platz geschehen ist, zu wiederholen. Ihre physische Energie und emotionale Frustration warten praktisch nur darauf, von einem Anlass, Glauben oder Hass gezündet zu werden …

Die neuen und alten großen Weltmächte sind mit einer neuartigen Realität konfrontiert: einerseits ist ihre Militärmacht größer und tödlicher denn je zuvor, andererseits waren sie nie zuvor so schwach, wenn es darum geht, die politisch erwachten Massen auf der Welt unter Kontrolle zu halten. Um es ganz klar zu sagen: Früher war es einfacher, eine Million Menschen unter Kontrolle zu halten, als eine Million Menschen umzubringen; heute ist es unendlich viel einfacher, eine Million Menschen umzubringen, als eine Million Menschen zu kontrollieren.« »The Global Political Awakening«, The New York Times, 16. Dezember 2008

Zbigniew Brzezinski (ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater der USA,

Mitbegründer der Trilateralen Kommission, Mitglied des Kuratoriums, Center for Strategic and International Studies)

Zbigniew Brzezinski und Osama Bin Laden(CIA Code-Name Tim Osman) Anfang der 80iger in Afghanistan



Mittwoch, 2. Februar 2011

Viva la Revolution - #egypt #jan25 #intifada


Tracy Chapman - Talkin´ Bout A Revolution