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Mittwoch, 20. Juli 2011

10 Jahre Genua: Die Erinnerung verschwimmt, und doch bleibt alles klar vor Augen

Habe folgenden Text von der Seite Metronaut kopiert, er spricht mir aus der Seele. Danke an den Autor, ein Mitreisender. Eine andere Welt ist möglich!

Heute vor zehn Jahren reiste ich mit zwei Freunden, einem mir unbekannten angehenden Doktor und einem Punk nach Italien ein. Wir hatten das Auto der Eltern des Freundes geliehen, ihnen erzählt, dass wir nach Frankreich an den Strand fahren. Stattdessen waren wir auf dem Weg nach Genua. Das Auto tarnten wir mit Wackelelvis, schlechter Schlagermusik, Strandmatten, Flossen, Schnorchel und einer Ausgabe der “Bunte” auf dem Armaturenbrett. Wir sahen aus wie die letzten Touristen als wir an der Grenze ankamen mit unserer Schlagermusik. Lächerlich hässliche Schirmmützen versteckten die Irokesen von zweien der Mitfahrer. Der italienische Grenzbulle schaute hinein, fragte wo wir hinwollen. “Nach Rimini!”. Er wünschte uns eine gute Fahrt und ließ uns weiterfahren.

Vieles in der Erinnerung verschwimmt, aber es bleibt doch so klar vor Augen, was damals geschah. Ich erinnere mich an die unglaubliche Atmosphäre am Vorabend der großen Proteste als 80.000 junge Menschen auf der “Flüchtlingsdemo” durch die Stadt zogen. Dieses Gefühl, dass uns nichts stoppen könne, dass wir morgen endlich die Welt ändern und diese acht Arschlöchern, die sich dort trafen, um eine ungerechte Welt zementieren, aus Genua vertreiben würden. Ich erinnere mich, wie wir eine etwa 100 Meter lange Treppe hochliefen mit vielen Demonstranten und irgendwer anfing, die “Internationale” auf englisch zu singen. Und auf einmal stimmten hunderte andere in ihren Sprachen ein. Mir läuft jetzt noch ein Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke.

Dann der nächste Morgen. Am Treffpunkt der Basisgewerkschaft COBAS, wo sich auch “die Autonomen” treffen sollten. Ich hatte in meinem Leben noch nie soviele vermummte Demonstranten, Helme, Knüppel gesehen. Irgendwann ging es los, Banken wurden entglast und angezündet. Ich erinnere mich an den schwarzen Block, mit dem wir mitgingen, weil wir junge kleine Autonome waren und das spannend fanden. Ich aß geplünderten Parmensankäse und wunderte mich, warum denn eigentlich die Polizei seit zwei Stunden gegen diese 500-1000 Leute, die marodierend durch die Stadt zogen, einfach gar nicht vorging. Dieser schwarze Block zog nicht in Richtung Rote Zone, sondern bog ab in einen anderen Stadtteil. Dann wollten irgendwelche schwarz Vermummte auf einem Parkplatz ein kleines altes kleppriges verbeultes Dreirad anzünden, gossen Benzin in die eingeschlagene Scheibe. Ein Mensch, der heute irgendwo Doktor an einer Uni ist, und ich, gingen mit unseren Wasserflaschen hin und löschten. Wir wurden mit Dachlatten von irgendwelchen Arschlöchern daran gehindert. Heute weiß ich, dass dieser schwarze Block – von Agents Provocateurs durchmischt – der italienischen Regierung die Bilder lieferte, die ihr brutales Vorgehen gegen die Globalisierungsbewegung rechtfertigten sollte.

Wir liefen zurück Richtung Rote Zone und direkt in die Demo der Tute Bianche hinein. Diese Bewegung hatte schon im Vorfeld für Furore gesorgt: mit weißen Overalls, Schienbeinschützern aus Isomatten, Helmen, Gasmasken und allerlei Schutzausrüstung war es ihr Ziel, gewaltfrei aber militant in die Rote Zone vorzudringen. Von diesem Demozug sollte keine Gewalt ausgehen, das war der Konsens. An der Spitze der Demonstration wurden mit Plexiglas verkleidete Baugerüste geschoben, damit die Polizei gar nicht erst in die Demo eindringen konnte. Es war irgendwie früher Nachmittag, ich erinnere mich nicht genau. Mittendrin in dieser Demo schoben wir uns mit 20.000 anderen also in Richtung der abgesperrten Altstadt. Dann ging alles ganz schnell: die friedliche Demonstration wurde mit Unmengen von Tränengas attackiert. Sie schob sich weiter vor. Noch mehr Tränengas. Ich hatte eine Schwimmbrille auf, die mich notdürftig schützen sollte. Doch das Tränengas reagierte zu Blasen und Pusteln an meinen Armen, ich kotzte, so vergiftet war die Luft.

Dann änderte sich die Strategie der Demonstration. Wir reagierten. Wir kämpften zurück. Ich habe in meinem Leben nie wieder so eine Massenmilitanz gesehen. Ich erinnere mich an einen vermummten Familienvater, der mit seinen grauen Haaren an einer Vespa Molotowcocktails baute. Ich sehe sie vor mir, die in spontaner anarchischer Ordnung zusammengestellten Gruppen, die die Aufgaben dieser Straßenschlacht aufteilten. Hier gab es welche, die Bordsteine zerkleinerten und die Steine mit Einkaufswagen nach vorne brachten. Andere schoben Altglascontainer funkensprühend nach vorne, um Barrikaden zu bauen. Ich fing an mit einem Italiener, Wasserschläuche aus den Vorgärten und Häusern auf die Straße zu legen. Der Italiener, ich sehe sein Gesicht noch vor mir, rief immer wieder ” L´acqua de la revoluzione! Das ist das Wasser der Revolution. Tragt es nach vorne und wascht den anderen die Augen aus.” Über dieser ganzen Szenerie hallte wie ein Schlachtruf immer wieder “Genova libera!”.

Und überall blutende Menschen, heruntergerissene Isomatten von der Schutzausrüstung, Bullenwannen, die mit 50 Stundenkilometern in Menschenmengen hineinfuhren. Gesichter von Tränengas gezeichnet und doch so wagemutig. Ich weiß noch, wie ich jubilierte als irgendwo eine Bullenwanne brannte und ein kluger Kopf von der Tankstelle ein “Chiuso”-Schild holte und es an die Windschutzscheibe klemmte. Das Bild wurde später zum Symbol, es wurde tausendfach als Plakat geklebt.


Foto: Indymedia.org

Ich weiß nicht, wie lange die Straßenschlacht genau ging. Wir kämpften uns nach vorne, trieben die Polizei weg und wurden wieder zurückgeschlagen. Ein blutender Sanitäter saß auf der rechten Straßenseite und wurde von Demonstranten versorgt. Ich hatte meine Leute verloren und war weiter mit dem Wasser der Revolution beschäftigt, baute Barrikaden. Irgendwo in der Nähe der Piazza Alimonda. Es war alles erschreckend und ermutigend zugleich. Nie wieder würde ich so verschiedene Menschen sehen, die sich gemeinsam mit Gewalt, Mut und Courage gegen diese bodenlosen Menschenrechtsverletzungen wehren würden.

An einem Brunnen hörte ich auf einmal den Ruf “Rehlein”. Wir hatten davor in unserer Bezugsgruppe diesen Ruf vereinbart, falls wir uns verlieren würden. Endlich wieder meine Leute gefunden. Geschunden, verschwitzt und voller Tatendran. Dann auf einmal ging das Gerücht herum, dass die Polizei einen Menschen erschossen habe. Dann sollten es auf einmal 2,3,4 Menschen sein, die von den Bullen ermordet worden seien. Irgendwer rief “Polizia asassini”. Dann erschallte es in der ganzen Stadt.

Die Demo der Tute Bianche zog sich zurück, eng gedrängt und mit vielen tausenden ging es raus aus dem Stadtzentrum. Über Lautsprecher wurde verkündet, dass ein Demonstrant von der Polizei erschossen worden sei. Wir waren gebrochen, niedergeschlagen, abgekämpft. Auf einmal war klar, dass dieser italienische Staat, die EU, der G8, es niemals zulassen würden aus ihrem Tagungszentrum vertrieben zu werden. Es war klar, dass sie vor nichts zurückschrecken würden. Im Zweifelsfall wird eben ermordet. Und als nichts anderes kann man diese Hinrichtung aus einem Meter Entfernung bezeichnen. Das Vorgehen der Polizei hatte sich schon im Laufe des Tages abgezeichnet als hunderte von Demonstranten mit brutaler Gewalt verletzt wurden. Und dieser schwarze Freitag sollte nicht das Ende dieser Gewalt sein, am darauffolgenden Samstag griff die Polizei eine Großdemonstration mit 200.000 Menschen an. Die Demo, von der Pax-Christi-Oma bis um toskanischen Anarchisten, wurde aus Hubschraubern mit Tränengas eingedeckt. Menschen sprangen in Panik die acht Meter hohe Kaimauer hinunter. Hunderte wurden verletzt. Und am Abend kam es zur berüchtigten “chilenischen Nacht” in der Diaz-Schule, in der dutzende Indymedia-Aktivist/innen und Menschen, die einfach dort schliefen, schwer verletzt und misshandelt wurden.

Heute im Rückblick liest sich das hier ein bisschen wie “Opa erzählt aus dem Krieg”. Aber wenn es ein Ereignis in meinem Leben gibt, das annähernd an ein Kriegserlebnis rankommt, dann waren es die Tage von Genua. Es sind nicht nur die Bilder, die sich in meinen Kopf eingebrannt haben, der Geruch des Tränengases, die verzweifelten, mutigen und trotzigen Gesichter. Es ist dieses tiefe Gefühl, die Betroffenheit, diese sonderbare Ergriffenheit, wenn ich an damals denke, wenn ich Bilder und Videos sehe oder darüber spreche. Und seit Genua weiß ich, dass man auf “europäische Werte” und das Politiker-Gelaber von Demokratie und Menschenrechten nur wenig geben kann. Die Ereignisse von damals haben meinen schon angeschlagenen Glauben an den Rechtstaat nachhaltig zerstört. Im Zweifelsfall knallen sie dich eben ab.

Die rot-grüne Regierung von Schröder und Fischer schwieg zu den Vorkommnissen, die eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen der letzten Jahrzehnte in Europa darstellen. In meinen Augen sind sie dadurch Komplizen von Berlusconi und seiner Polizei geworden. Einzig Christian Ströbele fuhr damals nach Genua, um zu recherchieren.

Zehn Jahre ist es nun her, ich fühle mich alt, wenn ich an die Tage von damals denke. Ich weiß, dass ich vielleicht vieles verkläre, dass dieser Text pathetisch klingt, das viel Revolutionromatik mitspielt. Aber für mich war es der Moment, in dem nichts mehr sein sollte, wie es einmal war. Nur zwei Monate später wurden diese Sätze am 11. September überall ausgesprochen. Der Fokus der Politik änderte sich. Die globalisierungskritische Bewegung sollte nie wieder so stark werden.

…..
Diesen ergreifenden Film von kanalb kann ich Euch nur ans Herz legen. Schaut ihn an, zeigt in anderen Leuten.

Ihr findet außerdem unzählige Schilderungen und Berichte auch auf Indymedia, das damals ein geradezu revolutionäres neues Instrument war, ein Korrektiv für die Mainstreampresse und letztlich Vorläufer von dem, was wir heute Blogosphäre nennen.


Mappa della città di Genova durante il vertice del G8 nel 2001. I colori indacano le diverse aree con restrizioni d´accesso: zona rossa e zona gialla.
1: Palazzo Ducale - sede del Vertice G8 (where the G8 summit took place) - Le piazze del Genoa Social Forum (GSF meeting points and demos).
2: piazza Portello.
3: piazza Manin.
4: piazza Dante.
5: piazza Paolo da Novi.
6: Boccadasse.
7: Arrivo del corteo dei sindacati di base (end of the free unions demo).
8: Partenza del corteo della disubbidienza civile - Tute Bianche (TB) (starting point of the civil disobedience).
9: piazzale M. L. King - GSF convergence center.
10: Punta Vagno - GSF public forum.
11. Scuole Diaz - GSF media center.
12: Fiera - “cittadella” delle Forze dell'ordine (temporary housing for Police Forces).
13: Questura (Police HQ).
14: piazza delle Americhe - dove sarebbe dovuto arrivare il corteo delle TB (where the TB demo should have ended).
15: percorso (route of) Mondelli + carabinieri BTG. “Lombardia”. All’incrocio con via Tolemaide si fermano e attaccano il corteo delle TB (at the Via Tolemaide intersection carabinieri forces stop, and attack the TB demo).
16: percorso (route of) Pagliazzo Bonanno + reparti mobili PS. In Piazza Manin caricano i pacifisti della Rete Lilliput (Police anti riot-units led by Pagliazzo Bonanno attack the Lilliput Net pacifists in Piazza Manin).
17: piazza Giusti, attacco al supermercato “DìxDì” (“DìxDì” supermarket attacked).
18: Marassi, attacco al carcere (the Marassi prison attacked).
19: piazza Alimonda, uccisione di Carlo Giuliani (where Carlo Giuliani was killed).
20: corso Gastaldi e via Tolemaide, carica finale e pestaggi (final police attack and beatings).

Donnerstag, 4. November 2010

End of Liberty - Dokumentation



Die USA das ist heute nur noch eine pervertierte Karikatur des "land of the free - and the home of the brave" eher "home of corporate slave livestock in the land of the superrich".



Der Durchschnittsamerikaner versucht mühsam keine Geschwindigkeitsübertretungen zu "begehen" sich an alle Regularien und Vorschriften zu halten.
Doch selbst für den Fleißigsten, Ehrlichsten und am härtesten Arbeitenden ist es unmöglich nicht hin und wieder gegen irgendwelche Gesetze zu verstoßen.



Gefangen im Hamsterrad aus Schuld und kleingeistigen Denken aus Angst und Egoismus, in den Fängen des kriminellen Geldsystems in dem die FED durch Inflation das Vermögen der Masse raubt um es an ihre Wall Street Gangster Freunde zu verteilen.
Wer Augen hat sieht die Zeichen des kompletten Zusammenbruchs.



Die Situation hätte Franz Kafka nicht bizarrer beschreiben können und erinnert an

Stanislaw Lems - Memoiren gefunden in der Badewanne

via zerohedge

Dienstag, 2. November 2010

Schläge, Mord und Vergewaltigungen in einem UN finanzierten illegalen Internierungslager in Kambodscha


"Unerwünschte" werden in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh von der Straße geholt und ohne gerichtliche Anordnung interniert.

UN Organisationen finanzieren ein brutales Internierungslager in Kambodscha, wo Häftlinge, die Ärmsten der Armen monatelang ohne Gerichtsverfahren festgehalten, vergewaltigt, geschlagen und manchmal getötet werden, haben ehemalige Häftlinge berichtet.


Die Prey Speu Anlage ist 12 Meilen von Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas entfernt und wird offiziell als "Soziales Zentrum" des Bildungs-und Gesundheitswesen beschrieben.

Aber Menschenrechtsgruppen und ehemalige Häftlinge sagen das Zentrum ist ein illegales, geheimes Gefängnis, wo Menschen die als "unerwünscht" gelten - in der Regel Drogenkonsumenten, Prostituierte und Obdachlose - von der Regierung seit Monaten ohne Anklage festgehalten werden.

Männer, Frauen und Kinder sind in einem einzigen Gebäude untergebracht und werden nach Zeugenaussagen regelmäßig mit Knüppeln geschlagen, mit Drähten gepeitscht oder mit Waffengewalt bedroht.

Es wird behauptet, dass die Wachen drei Häftlinge umgebracht und die gleiche Wachmannschaft auch für Gruppen-Vergewaltigungen verantwortlich ist.

Das UN-eigene Amt des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) hat die Bedingungen in Prey Speu als "entsetzlich" beschrieben. "Menschen werden illegal festgehalten und unterliegen einer Vielzahl von Machtmissbrauch durch die Mitarbeiter, unmenschliche Haftbedingungen inbegriffen , Erpressung, Prügel, Vergewaltigung, manchmal mit Todesfolge und Selbstmord ".

Aber Prey Speu bekommt Geld direkt von der UN Children's Fund, UNICEF und das Zentrum wird auch von mehreren internationalen NGOs unterstützt.

Sok Chandara einer der ehemalig inhaftierten(Name geändert):

Er wurde mit mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder in einem kahlen Raum festgehalten und Hofgang nur für eine Stunde pro Tag erlaubt. Einige Häftlinge wurden gewalttätig und beleidigend während andere schwer krank oder verletzt wurden.

Die Gefangenen wurden gezwungen, auf die Toilette in einem Eimer gehen und die medizinische Versorgung war unregelmäßig. Trinkwasser stammt aus einer stinkenden Teich, in dem unbehandeltes Abwasser wurde geleert. Die Insassen wurden erwartet, um zu baden und ihre Kleider waschen in dem gleichen Teich.

"Es ist wie eine Hölle war. Viele Menschen wurden krank, Menschen bekamen Durchfall viele hatte Bauchschmerzen, weil sie das schmutziges Wasser tranken, und es gab keine Ärzte", sagte Sok.

Srey Pha, 27 Jahre, beschrieb ihre Erfahrungen in Prey Speu:

"[Prey Speu] war wie die Hölle. Ich war mit 30 Männern, Frauen und Kindern in einem abgeschlossenen Raum inhaftiert. Es gab keine Toilette im Zimmer. Wir mussten uns zwei Eimer als Toiletten teilen. Überall auf den Wänden waren Blutflecken. Vor Angst konnte ich nachts nicht schlafen. Jeden Tag erhielt ich zwei kleine Mahlzeiten - Reis mit Prahok [eine Paste aus fermentiertem Fisch] und einige Tamarinden. Da wir keine Teller oder Löffel bekamen, musste ich aus einer Plastiktüte essen. Einmal haben die Wachen einen Mann, der versucht hatte, in der Nacht zu fliehen, schwer zusammen geschlagen."

John Nada:

Was sich zunächst nach übertriebenen Fearmongering ala Alex Jones anhört, mit Fema Camps und UN gesteuerten globalen Polizeistaat ist in diesem Falle leider bittere Realität.
Es handelt sich um die sinngemäße Übersetzung eines Artikel in einer der renommiertesten englischsprachigen Tageszeitungen dem Guardian.


Hier der Artikel im Guardian


Ob es sich bei sich bei den Vorgängen um Unwissenheit, Duldung oder Vorsatz seitens der UN Organisationen handelt ist bis dato unklar.

Diese UN Organisationen so beispielsweise WHO, Unesco etc erscheinen mir immer mehr und offensichtlich heuchlerisch.
Sie geben vor dem Allgemeinwohl zu dienen und vertreten doch im Verdeckten nur Macht- und Profitstreben einer kleinen globalen Elite, sie sind janusköpfig.

Wohl wird der normale Mitarbeiter einer solchen Hilfsorganisation mit seinem bescheidenen Salär von geschätzten 200K US$ jährlich nichts von diesen Vorgängen wissen oder erahnen aber sie arbeiten m.M.n alle an einem "großen Plan" mit (Mit dem Großen Plan meine ich eine wie auch immer geartete Form einer zentralistischen globalen Regierung sie nennen es neuerdings verniedlichend GLOBAL GOVERNANCE).


Only my 2 cents

weitere Artikel zu diesen schockierenden Vorgängen:

Sydney Morning Herald - UN funds Cambodia's prison of the undesirables

Inner City Press - On Violent Anti-Drug Camp, UN Ban Still Silent, UNICEF Funds Only “Agency"

Dallas Blog - Cambodians Die at UN Torture Camp

Human Rights Watch: Kambodscha - SexarbeiterInnen werden illegal festgenommen und inhaftiert
Photo Album: Walls that Talk
Wandinschrift in Prey Speu "Bitte erbarmt Euch, Helft mir!"

Zwei der Wächter

Freitag, 29. Oktober 2010

Canal Terror - Multis

30 Jahre alter Deutschpunk



Tote Fische, Gift im Boden, Luft verpesten, Wälder roden
Babynahrung, Killerwaffen, raffen raffen raffen raffen
Düngemittel und Kanonen, konzentrierte Produktion
Leben für den Zinseszins zur Maximierung des Gewinns

Die Multinationalen haben die Welt in ihrer Hand
Die Multinationalen sind die Herren in diesem Land
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns

Strategie der Unterdrückung und der Manipulation
Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, alle Werte blanker Hohn
Was sie tun für nur ein Ziel, Mitleid fehlt da nicht mher viel
Menschenopfer für den Zins zur Maximierung des Gewinns

Die Multinationalen haben die Welt in ihrer Hand
Die Multinationalen sind die Herren in diesem Land
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns

Lebensqualität erhöhen haben die Multis nicht im Sinn
Das Primärziel ihrer Wirtschaft lautet nur Bilanzgewinn
Nur ein Wort kann sie erheitern, das heißt Kapital erweitern
Und wir alle zahlen den Zins zur Maximierung des Gewinns

Die Multinationalen haben die Welt in ihrer Hand
Die Multinationalen sind die Herren in diesem Land
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns

Montag, 11. Oktober 2010

Banksy gestaltet Simpsons Intro


Das Intro mit der bekannten Couch Szene in der gestrigen Folge der Simpsons gestaltete kein Geringerer als Banksy.



Kinderarbeit in der "3. Welt", menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Zerstörung von Mensch, Natur und Umwelt zur Profitmaximierung und Fox als Propagandaministerium im weltweiten Fema Camp alles dabei.

via Nerdcore

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Harald Lesch - Gibt es das perfekte Verbrechen?


Man/frau höre und staune welche Töne im Staatsfernsehen.

Gibt es das perfekte Verbrechen? - Mit dieser Frage beschäftigte sich am 6.10.2010 die Sendung Abenteuer Forschung im ZDF mit dem bekannten deutschen Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch.

Sein Statement - Ja das perfekte Verbrechen existiert und zwar in Form unseres globalen Geld- und Finanzsystems.
Sollten wirklich hier mal Außerirdische auftauchen, dann nur um zu bestaunen wie eine winzige Minderheit gelernt hat die Allgemeinheit maximal zu bescheißen(O-Ton).

Mittwoch, 6. Oktober 2010

SERCO – The Corporate Dictatorship


The Biggest Company You’ve Never Heard Of

Dienstag, 5. Oktober 2010

Heißer Herbst - am 16. Oktober in Berlin auf die Straße!


Demonstration in Berlin - Aufstehen für eine lebenswerte Zukunft! Von Athen bis Berlin – weg mit der Abwälzung der Krisenlasten auf den Rücken der Bevölkerung!

Über 800 Milliarden Euro hat die Bundesregierung Kredite und Bürgschaften an Banken und Konzerne gegeben, damit ihre Profite trotz Weltwirtschaftskrise weiter sprudeln. Mit dem größten Krisenprogramm in der Geschichte der BRD sollen 80 Mrd. Euro den Hartz IV-Betroffenen und Arbeitern sowie ihren Famili­en, Kindern und Jugendlichen, Kranken und Rentnern abgepresst werden. Hunderttau­sende Arbeitsplätze stehen auf der Abschussliste!

Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke sollen auf Kosten der Gesundheit und Überleben der Menschheit den Energiekonzernen Traumprofite sichern. Die Bundeswehr kämpft in Afghanistan und anderswo auf der Welt für die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mächtigen in diesem Land – obwohl die Mehrheit der Bevölkerung dagegen ist. Aus den Schubladen werden immer neue Gesetze zur Bespitzelung gezogen, um diese Politik gegen wachsende Proteste und Kämpfe aufrecht zu erhalten. Immer deutlicher wird, dass der Kapitalismus nicht in der Lage ist, die Probleme der Menschheit zu lösen.



Die Regierung ist angezählt! Es ist Zeit aufzustehen und selbst aktiv zu werden!

Weg mit Hartz IV, der Agenda 2010 und dem Krisenprogramm der Merkel-Re­gierung! Wir wollen Arbeit, von der man menschenwürdig und kulturvoll leben kann.

Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und 10 Euro Mindestlohn!

Weg mit der „Rente erst mit 67“ und der Gesundheitsreform!

Deutsche Truppen raus aus Afghanistan und anderen Ländern!

Aktiver Widerstand gegen die Zerstörung der ökologischen Lebensgrundlagen der Menschheit!

Für mehr demokratische Rechte und Freiheiten!

Für internationale Solidarität und Völkerfreundschaft!
Kommt am 16. Oktober nach Berlin.

Weitere Infos:
http://www.bundesweite-montagsdemo.com

http://berlinermontagsdemo.de

Auftaktkundgebungen:

11:00 Uhr

S-Bhf. Prenzlauer Allee (für Anreisende aus Nord und Ost)


U-Bhf. Hermannplatz (für Anreisende aus Süd und West)


Musik zur Revolte: Kai Niemann
Foto: Montagsdemonstration in Leipzig am 17.10.1989

Donnerstag, 30. September 2010

#S21 Kundgebung Berlin 18:00 Uhr Kommt Alle!


Polizei ging heute mit unglaublicher Brutalität gegen Kinder, Jugendliche und normale Bürger in Stuttgart vor.

Die Lobbykratie in Deutschland zeigt erstmals ganz offen die häßliche Fratze eines Polizeistaates.

Was wir jetzt brauchen ist eine friedliche Revolution um dieses korrupte Pack aus den Ämtern zu jagen.

Auf die Straße in Berlin 18:00 Potsdamer Platz


hier der Orginalaufruf von Schwabenstreich:

„Für eine gute Bahn – kein Milliardengrab Stuttgart 21 auf Kosten des Nahverkehrs“

Donnerstag, 30. September, 18-19 Uhr, vor der DB-Zentrale am Potsdamer Platz

Mit Redebeiträgen der verkehrspolitischen Sprecherin der LINKEN Sabine Leidig und des verkehrpolitischen Sprechers von B´90/Die Grünen Dr. Anton Hofreiter sowie einer S-21 Delegation aus Stuttgart. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Schwabenstreich.

http://schwabenstreichberlin.wordpress.com/

http://piraten-radio.net/

www.fluegel.tv

www.cams21.de


Schall und Rauch


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Für die Macht der Reichen.... #S21 Livestream



Polizei setzt Schlagstöcke, Reizgas und Wasserwerfer gegen Kinder und Jugendliche ein!









Es ist ernst im Stuttgarter Schlosspark, 10:47 Uhr löst die Parkwache Großalarm aus. Tausende Menschen laufen in den Schlosspark, darunter die Schüler vom Schülerstreik die eine Angemeldete Demo im Park hatten. 100000te Polizisten auch aus anderen Bundesländern sind mit Helmen und Schlagstöcken in den Park eingerückt, sie jagen die 7 bis 20 jährigen Schüler durch den Schlosspark. Die Polizei kesselt einige der Kinder und Jugendlichen mit Einsatz von Schlagstöcken ein, manche weinen andere schreien. Es errinnert an Krieg. Die Staatsmacht zeigt sich in voller "Größe" mit Wasserwerfern und Schlagstöcken.
Die Menschen singen machen Lärm und fürchten sich in den Gesichtern sieht man ihre angst. Es steht ein großer Radlader bereit sie meinen es ernst, sie wollen die Bäume fällen auf denen die ROBIN WOOD AktivistInnen sitzen. Sirenen heulen, die Menschen laufen zum Teil sind sie eingekesselt, es wird zum Teil Gewalt angewendet. Nato - Absperrgitter nehmen jeden Fluchtweg aus der Polizeigewalt, dass SEK macht sich bereit zum Sturm.
Der Park soll und muß für die Bahn geräumt werden, da er ja ein Geschenk der Stadt Stuttgart, an die Bahn ist! Außerdem trägt es zur kriminalisierung der Demonstranten bei.

Menschen ketten sich an die Bäume, Kinder trommeln für ihre Bäume andere beten es ist ein Kampf gegen Schwerbewaffnete Polizisten. Mütter stellen sich mit ihren Kindern, für die Bäume in den Weg. Schüler blockieren mit Sitzstreik die Zufahrt zu den Bäumen. Die Presse wird nicht in den Park gelassen Zuschauer und Mitwisser sind unerwünscht.
12:30 Uhr rückte der schwarze Block der Polizei vor. Berittene Polizei galoppiert durch die Menschen es kommt zu Verletzten. Das Pferd ein Tier wohlgemerkt wird als Waffe eingesetzt. Der schwarze Block der Polizei greift mit äußerster brutalität die Schüler und Jugendlichen an. Kinder werden brutal zusammen geschlagen.Wer schützt unsere Kinder? Die ersten Bäume werden gefällt ROBIN WOOD AktivistInnen sind in akuter Lebensgefahr. Die Polizei setzt Wasserwerfer gegen die Demonstranten, darunter sind Kinder und ältere Menschen ein. Sie versucht mit Wasserwerfern die AktivistInnen aus den Bäumen zu holen. Der schwarze Block der Polizei schlägt wahrlos, die friedlich, für Ihre Bäume demonstrierenden Menschen zusammen. Stand 13:45 Uhr: Mehr als 100 Kinder wurden bereits verletzt! Mehrere gebrochene Nasen,


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Mittwoch, 29. September 2010

NWO-Apologet Jeff Jarvis bei der Heinrich Böll Stiftung


Heinrich Böll würde wohl im Grabe rotieren angesichts der illustren Gäste der Stiftung gleichen Namen, die ihn für Ziele der Totalüberwachung und Versklavung der Menschheit mißbrauchen.

Einer der Eingeladenen der amerikanische Journalist/Autor und bekennender NWO Anhänger Jeff Jarvis (siehe Video) kann man/frau obwohl er sich selbst als "centrist liberal" bezeichnet ohne Probleme einen Faschisten nennen.



Hier die Aufzeichnung der "Heinrich Böll" Stiftung

Dienstag, 14. September 2010

Annie Lennox - Lost

Abschlusssong aus dem sehr bewegenden Antikriegsfilm Film "Im Tal von Elah" mit Tommy Lee Jones und Charlize Theron.(verlinkt ist eine gute englischsprachige Rezension, hat sich leider noch kein wacher Geist in Deutschland dazu geäußert)

Wer den Film noch nicht gesehen hat unbedingt nachholen.


Montag, 13. September 2010

Bevor sie das nächste mal zu H&M gehen....



.....erinnern sie sich an diese Bilder


Nicht nur die verpönten Billig-Textil-Ketten in Deutschland lassen in Bangladesh produzieren, sondern auch Jeans-Hersteller Levi Strauss, die Ketten H&M, Zara, Gap und Tommy Hilfiger. Nicht alles was teuer verkauft wird, wir auch mit gerechten Löhnen produziert. Bangladesh ist die Weltmetropole unserer Bekleidungsindustrie.
Dort arbeiten ca. 2,5 Millionen Menschen zu menschenunwürdigen Bedingungen in den Textilfabriken für die internationale Bekleidungsindustrie.

Die Bilder stammen von der Textilarbeiterdemo in Dhaka am 30.6. dieses Jahres.

Eine Alternative ist der Boykott von Firmen die am Verkauf der Textilien dieser Ausbeuterfabriken profitieren und der Kauf vom Fairtrade Produkten.

Weitere Informationen zum Textilarbeiterstreik auf

Libcom und bei der FAU



Bericht des ZDF Auslandsjournal vom 4.8.2010

Sonntag, 27. Juni 2010

Sport Frei G20 - Meine Mannschaft spielt in Toronto!




Während sich vermutete 30 Prozent der Weltbevölkerung in einer Form von Massen-Trance einem neuen Horuskult frönen, tragen in Toronto Kanada 100 000 Demonstranten ihren Protest auf die Straßen.

In einem System in dem minutlich Kinder aus Profitgier verhungern (ermordet werden) unsere Umwelt und die Lebensgrundlage für zukünftige Generationen zerstört wird gibt es keine andere Möglichkeit als Widerstand!

Ich befürworte nicht die Gewalt gegen Menschen, in diesem Fall gegen Polizeibeamte, die Zerstörung von Symbolen dieses mörderischen Systems (Banken, Shopping Malls, Polizeifahrzeuge) ist aber nur eine Geste und nicht zu vergleichen mit dem Terror den uns dieses System jeden Tag antut.

Press for Truth

Charlie Veitch

http://toronto.mediacoop.ca/

http://twitter.com/mediacoop

http://www.g20breakdown.com/

http://twitter.com/g20mobilize

http://www.daylife.com/topic/G-20/photos/1/grid

Montag, 14. Juni 2010

BP: Cesspool In Eden - Dead Kennedys




Poison is bubbling
Beneath your dreamhome
Buried there years before
Kid runs in crying
From playing in the garden
"Mommy, I burned my hands!"
"What's making our eyes so itchy?"
"Don't rub 'em-they'll swell up."
Oh...Oh Oh Oh It's the big waste dump
Oh, yeah We built your ticky-tacky houses
On landfill soil
To cover up a gift
We left you years before
Of toxic chemicals
And leaking gas
Just dig a little while,
You'll find our acid baths

Cesspools In Eden
Oozing away...

Groundwater's poisoned
Air stings like hell
The lines for doctors growing long
Over martinis
The company laughs
"We don't owe you one damn thinging."
But what about all these fainting spells?
How'd you like a lick
From my open sores
And oh....oh oh oh-
Why are our babies stillborn?
A storage tank's leaking It's about to explode
Why evacuate
When you can watch the fun
Nothing happens here
Get out the lawn chairs
We'll drink pink lemonade
And watch Martinez burn

Cesspools In Eden
Oozing away
Cesspools in Eden
Leak by the day

The land we sold you
Is right atop our acid pits
We fill them by the truckload
In the dead of night
There's thousands more toxic
Tips of the iceberg
We pay a little bribe
Or we just don't report them
And see what you get-
Cesspools In Eden
In Eden No accident-
Just a little of our greed-fueled negligence
So you've found the proof why
Your cancer rate's shot up
But whatcha gonna do
When we've got all the cards
Times Beach, Rocky Flats,
Love Canal and Bhopal Merry Christmas, hostages
From the folks who care

Cesspools in Eden
Oozing away
Cesspools in Eden
Leak by the day
Cesspools in Eden
Have a nice day

Thanx deadkennedys555

Freitag, 21. Mai 2010

Blackwell Briggs - Willkommen im Faschismus


Übel, das folgende Video ist kein Ausschnitt aus einem dystopischen Science Fiction sondern unsere Welt wie sie ungefähr schon funktioniert.

Das geleakte Video wurde britischen Parlamentariern als Werbevideo zur Einführung neuer Überwachungsgesetze durch Lobbyisten von Blackwell Briggs, einer Sicherheitsfirma mit weiteren unklaren Tätigkeitsfeldern, vorgeführt.

Unbedingt Anschauen



http://www.blackwellbriggs.com/

Es gibt schon Reaktionen ein Antwortvideo hier



http://www.conspiracyforgood.com/

gefunden bei fefe

Montag, 17. Mai 2010

Sofortiger Rückzug des Militärs – Solidarität mit den Rothemden


Kundgebung vor der Thailändischen Botschaft in Berlin Dienstag, 18. Mai 2010 » 16 Uhr » Lepsiusstraße 64-66 (S+U Rathaus Steglitz)

Die Situation in Bangkok wird immer bedrohlicher. Die Armeeführung hat über 100 000 Soldaten in Bangkok zusammengezogen. Scharfschützen des thailändischen Militärs schießen
gezielt auf die Köpfe von Protestierenden.

In der Metropole mit sieben Millionen Menschen und in über 20 Provinzen des Landes herrscht Ausnahmezustand. Die oppositionelle Vereinigte Front für Demokratie gegen Diktatur (UDD) fordert freie und international überwachte Neuwahlen. Zehntausende DemonstrantInnen widersetzen sich dem Ausnahmezustand. Die Demokratiebewegung genießt breite Unterstützung in der Bevölkerung Thailands, teilweise sogar in der Polizei und in der Armee.

Der Protest, der vor allem von den Unterprivilegierten aus den ärmsten thailändischen Provinzen getragen wird, richtet sich gegen die alte, konservative thailändische Elite und trägt die Züge eines Klassenkampfes.

Die thailändische Regierungspartei Democrat Party kam 2008 nur mit Hilfe des Militärs an die Macht, sie ist wie die FDP Mitglied der Internationalen Organisation liberaler Parteien und hat beste Verbindungen zur FDP und zur Friedrich-Naumann-Stiftung. Das Verbrechen dieser Regierung liegt darin begründet, dass es schwer bewaffnete Kampftruppen auf DemonstrantInnen in einer Großstadt loslässt. Die FDP sympathisiert mit einer Partei, die als Marionette einer Militärjunta auf die Bevölkerung schießen lässt.

Hinter der Militärjunta stehen die Monarchie, die Großindustrie und hohe Beamte der Bürokratie, die jegliche demokratische Entwicklung unterdrücken und mit aller Gewalt den Status quo aufrecht erhalten wollen.

Die Angriffe der Armee gegen die Proteste der thailändischen Demokratiebewegung haben alleine seit dem 13. Mai 2010 Dutzende Tote und Hunderte zum Teil schwer Verletzte verursacht – darunter viele Journalisten und Kinder.

Die außergerichtlichen Exekutionen durch Scharfschützen des
thailändischen Militärs müssen sofort gestoppt werden. Das
Militär hat sich zurückzuziehen.

Wir solidarisieren uns mit den Rothemden (Vereinigte Front für
Demokratie gegen Diktatur) und ihren legitimen Forderungen
nach Auflösung des Parlaments und Neuwahlen.

Keine Blockade der Zufahrtsstraßen zum Demonstrationsgebiet!
Wiederherstellung der Wasser- und Stromversorgung,
sowie des Mobiltelefonnetzes!

Aufhebung der Medienzensur durch die Abhisit-Regierung.

Freigabe der über 50 000 gesperrten Internetseiten und Wiederausstrahlung des TV-Kanals der Rothemden.

Der Ausnahmezustand muss aufgehoben werden!

Solidaritätskreis mit der thailändischen
Demokratiebewegung Berlin
demokratiebewegung-solikreis@gmx.de

Informationsveranstaltung zur
aktuellen Situation in Thailand
Dienstag, 18. Mai 2010 // 19 Uhr // Mehringhof //
Gneisenaustraße 2a
Veranstaltungsort wird per Aushang im Mehringhof
bekanntgegeben

Icon Aufruf zur Kundgebung in Berlin (759K)

Infoseite in deutscher Sprache

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Artikel auf Indymedia

Florians Twitter

aktuelle Pressefotos



Video auf Thai von gestern: Polizeieinheiten und die breite Bevölkerung solidarisiert sich gegen die wahren Terroristen: Militär, Elite und Abhisit-Regime

Sonntag, 16. Mai 2010

Bürgerkrieg in Bangkok


Es herrscht Bürgerkrieg in den Straßen von Bangkok. Im Geschäftsviertel der thailändischen Hauptstadt schießt die Armee auf alles was sich bewegt:

Kinder, Frauen, Demonstranten, Journalisten, Sanitäter, Ambulanzen, Unbewaffnete egal.

Eine aufgehetzte Sodateska ermordet wahllos Menschen durch Scharfschützen und Feuer aus automatischen Waffen.

Die Demonstranten verteidigen ihr bloßes Leben mit selbstgebauten Feuerwerkskörpern, Sprengsätzen, Zwillen und Brandflaschen.
Um den in hohen Gebäuden lauernden Scharfschützen die Sicht zu nehmen werden ständig neue Autoreifen in Brand gesetzt, die die gesamte Innenstadt in dichten schwarzen Rauch hüllen.

Warum das Ganze?

Nach dem unblutigen Militär-Putsch im Jahre 2006 bei dem der frühere Ministerpräsident Thaksin gestürzt wurde formierte sich eine neue politische Bewegung aus seinen Anhängern.

Die UDD (National United Front of Democracy Against Dictatorship) und ihre Anhänger die Rothemden demonstrieren seitdem für eine Demokratisierung der thailändischen Gesellschaft.
Die Rothemden meist unterprivilegierte, arme Menschen aus den nördlichen Provinzen Thailands versprechen sich eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

In einem Land in dem ein extremes Klassensystem und die Korruption herrscht, in dem Menschen für umgerechnet 1€ oder weniger für Fabrik- oder Großgrundbesitzer 12 bis 16 Stunden pro Tag ihre Knochen hinhalten, haben diese Menschen nicht mehr viel zu verlieren.
Entsprechend ist diese Protestbewegung wenig überraschend.

Wir hier in Europa sind aufgefordert uns diesen Ungerechtigkeiten entgegenzustellen, unterstützt den Befreiungskampf unserer thailändischen Brüder und Schwestern.

In den deutschen Mainstream-Medien werden die Ereignisse verharmlost und verfälscht dargestellt, es wird von Ausschreitungen und Randale geschwatzt, schreibt Leserbriefe.

Sendet eine Protestmail oder Fax an die Thailändische Botschaft in Berlin. Solidarisiert Euch! Wir sind alle Thai, Griechen, Menschen.

Königlich Thailändische Botschaft/Konsulat
Lepsiusstr. 64-66
12163 Berlin
Telefon 030-794810
Fax 030-79481511
EMail thaiber@mfa.go.th

Die Grenze verläuft nicht zwischen den Völkern sondern zwischen Oben und Unten!



Scharfschützen der Armee

...und ihre Opfer


Infoseite in deutscher Sprache



Samstag, 15. Mai 2010

Bürgerkrieg in Thailand

Florian Witulski ein 23 jähriger Freelance Journalist berichtet trotz gebrochener Knochen und Schußverletzung unermüdlich aus dem Kampfgebiet. Letztes Jahr berichtete er unter anderen von der Niederschlagung der Protestbewegung im Iran. Hier sein letzter Artikel.

Florians Twitter und Webseite

The Beginning of a long Crackdown

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Just a weeks ago there was a feeling of a relieve after Red Shirt leaders agreed with Prime Minister Abhisits negotiation plan. But more and more demands on both sides stopped this positive compromise. The army started to seal the Red Shirt rally sites on Thursday night. Barbed wire, armored vehicles and thousands of soldiers hiding in buildings and bushes confronting the remaining Red Shirts.

It has been several weeks that businesses and traffic could not operate in Bangkoks center, especially Silom and Ratchaprasong which are Bangkoks main Shopping and Business districts. The pressure rises and Prime Minster Abhisit wants to seal the Red Shirt area rally sites. No Water, Power and Communication supply are not a problem for the Red Shirts right now but the maintenance of the soldiers keeping up the road blockades caused several clashes yesterday afternoon/night.

bangkok_protests_rama4_soldiers

The mild road districtions Thursday night lead to chaos near the Thai-Belgium Bridge. Several broken Firetrucks and burning busses have been regained by the army yesterday morning.

bangkok_protests_thaibelgiumbridge

Bangkok_protests_firetruck_demolished

While moving from Rama IV towards Sala Daeng Intersection it was getting more and more tense. Red Shirts throwing molotov cocktails, grenades and huge stones in the direction of the army. They also moved burning tires from the flyover bridge near their camp against alarmed soldiers at the blockade.

Here are some pieces of my video footage at that time which have also been shown on France24 and CNN.

A littlebit later at Saladaeng Intersection. Several burning tires in the middle of the road intersection followed by several strong bomb explosions in the red fortress and at the skywalk.

Also several road blockades were burned down by the Anti-Government Protesters.

bangkok_protests_burning_blockage

During the afternoon I saw a lot of injured Red Shirts and Soldiers, but the most frightened scenes happened while I was hiding in an empty building near the flyover bridge. A Red Shirt was moving away from the soldiers while he got shot through his knee right a few meters in front of me. He tumbled against a public phone with his head and lay on the floor. Except me and two other journalists no one was there. It was overwhelming because we couldn’t do anything caused by the ongoing gunfire and exploding grenades.
One of the other Thai Journalists who was in contact with some of the soldiers called an ambulance truck which arrived just 5minutes later. We helped the unconscious guy in the truck and moved back to a secure place. The only thing that was left from this tragedy was this.

bangkok_protests_bullet_in_blood

Both sides don’t want to give up and it is clear that this conflict will last a long time. The 16 Dead and over 150 Injured people of yesterday are just a beginning of bloody crackdown which will mark Thailand’s History.

stay tuned for more footage and reports. check my twitter to get live updates from the scene.

Dienstag, 11. Mai 2010

Neokolonialismus in Haiti - US Marines zerschlagen Gewerkschaften


Haben sie sich schon mal gefragt wo ihre Levis oder Wrangler Jeans produziert wurde. Irgendwo im Mittleren Westen oder Texas?

Falsch wahrscheinlich in einem SweatShop irgendwo in der Karibik, genauer gesagt Haiti.

Seit der Erdbebenkatastrophe dieses Jahres haben sich die Arbeitsbedingungen der Angestellten in der haitianischen Textilindustrie massiv verschlechtert. Unbezahlte Mehrarbeit, quasi Verbot von Gewerkschaften und deren Unterdrückung durch das US Militär.

Ein Arbeiter oder eine Arbeiterin dort verdient ca. 1,80US$ pro Tag!

Also wenn wir bis dahin nicht den Kapitalismus begraben haben bitte beim nächsten Jeans-Kauf auf Fair Trade achten.


Didier Dominique ein haitianischer Gewerkschafter der basisdemokratischen Gewerkschaft Batay Ouvriye im Interview mit THE REAL NEWS





Teil 2

Teil 3

Batay Ouvriye