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Freitag, 26. März 2010

John Pilger - Cambodia Year Zero


Am 18. März 1969 begannen amerikanische B52 Bomber den souveränen und neutralen Staat Kambodscha in die "Steinzeit" zurückzubomben.
100000 Tonnen Bomben wurden in den nächsten 14 Monaten über dem Land abgeworfen ein Äquivalent von 5 Hiroshimabomben.

In den darauf folgenden Wirren des Bürgerkrieges errangen am 17. April 1975 die Steinzeit-"Kommunisten" der Roten Khmer die Macht.

Bis zu einem Drittel der Gesamtbevölkerung fiel dem promaoistischen Terror zum Opfer oder verhungerte.

Die Dokumentation wurde in den Monaten kurz nach der Befreiung eines Großteils des Landes Dez. 1978 durch die vietnamesische Volksbefreiungsarmee 1979 gedreht.

Zu dem Zeitpunkt war das Land von jeder humanitären Hilfe (ausgenommen Vietnam) abgeschnitten, da die Großmächte es sich mit den Verbündeten der Roten Khmer der VR China nicht verderben wollten.
Auch vor 30 Jahren waren die Leben von Millionen nebensächlich im großen Schachspiel der Mächtigen.

Der britische Journalist John Pilger zeigt in bewegenden Bildern das Ausmaß der Katastrophe, die bis heute dort jeden Tag nachwirkt.



Ein weiterer sehenswerter Film zu der Thematik ist

The Killing Fields - Schreiendes Land

zum Anschauen (auf deutsch) bitte aufs Bild Klicken

Mittwoch, 2. Dezember 2009

"War promises" full length documentary



Millions of people believe that evidence proves that Western intelligence services organised the hideous attacks on New York and Washington on 11 September 2001. Even the mainstream media have stopped defending the official version and now prefer to ignore the issue altogether.

Distrust in Western governments grows as the wars of aggression waged by the USA and NATO continue to be justified with these false flag operations. Ever harsher domestic laws are being passed to crush all outrage and resistance in Western populations; at the end of the day they aim to unleash the German military on German civilians, instead of allowing morality and ethics to flow into day-by-day policymaking.

That morality and ethics long ago stopped playing a part in political decision-making is shown by the use of internationally outlawed weapons in all the wars NATO has started. At best, one has heard of depleted uranium after seeing the film Deadly Dust by award-winning Frieder Wagner. But even that film is systemically blocked out and banished, although, or perhaps because, it shows the horrific consequences of the use of these uranium weapons.

Among those aghast at the actions of NATO and the complicity of Germany in such internationally illegal wars of aggression is Christoph Hörstel, for many years foreign correspondent and editorial head of the German public broadcasting network ARD. Of like mind is Giullietto Chiesa, a Member of the European Parliament, who slams the ignorance and disinterest of most of his fellow Members.

What they dont know is explained in the film War promises by insiders and whistleblowers. Annie Machon was a spy with the British MI5 and reports on false flag operations, as do Andreas von Bülow and Jürgen Elsässer, who possess enormous insider knowledge from their membership of the parliamentary committee supervising the secret services, and want to bring it to the public.

Eight years after 9/11 millions of people have linked up through the Internet to jointly rebel against this criminal system. What was still dismissed as a wild conspiracy theory until just a few month ago is now regarded as proven, raising the question how we, the people, handle this situation, in which those who govern us have on their minds anything but our wellbeing.

the part about depleted uranium weapons starts 49:38


Hier die Originalversion auf Deutsch


Buy the DVD here

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Montag, 12. Oktober 2009

Die mörderischste Waffe des "Militärisch-Industriellen Komplexes": "DU"




















Unser Stromverbrauch, bzw. Atomstrom, den (eventuell) Du verwendest, mündet in DU! Als sogenannte Depleted Uranium Munition - die mörderischste Langzeitwaffe aller Waffen. Diese Geschosse mit abgereichertem Uran bedrohen den ganzen Planeten und alle seine Lebewesen.

Ja leider, dies wird einer meiner traurigsten Artikel seit Langem...

Beim Stammtisch Stuttgart, wurde Frieder Wagner's Film "Deatly Dust" vorgeführt. Anschliessend stellte Herr Wagner sich und das Thema zum 187. mal dem zahlreich erschienenem Publikum vor.

Abgereichertes Uran ist eine der gefährlichsten Waffen der Militärs, wenn nicht die Gefährlichste überhaupt. Sie hat das Potential, die gesamte Menschheit auszurotten, und zwar ganz langsam! Die Halbwertszeit, also die Zeit, bis sich eine radioaktive Strahlung halbiert, beträgt bei dieser Radioaktiven waffe 4,5 Millarden Jahre. Also das Alter unseres ganzen Sonnensystems! DU ist von der Atomindustrie selbst gemacht. Es ist ein Abfallprodukt der Brennstäbe. Auch findet man in den Kriegsschauplätzen immer öfters Plutonium Spuren, Isotop Uran 236, welches dazu noch 1000mal giftiger ist als DU ....

Biologen sagen voraus, dass in 20 Jahren, 5-7Millionen Krebsopfer im Irak zu erwarten sind. Dies ist dann ein echter Holocaust! In Afghanistan zB, sind die Angreifer explizit gegen das Höhengebiet Heres vorgegangen. Daraus entspringt die gesamte Wasserversorgung des Landes. Und diese ist nun radioaktiv verseucht! Ganz Afghanisatin ist destabilisiert. Entweder sind die Menschen dort Widerstandskämpfer oder Flüchtlinge geworden. 1,2 Mio wurden getötet, allein 5Mio sind auf der Flucht!

Man hat Irak und Afghanistan ins Mittelalter zurückgebombt!

Wie gemein und zielstrebig man zB im Irak vorgegangen ist, zeigt sich an dem Thema "Getreide-Samenbank". Es gab eine Getreidebank unter dem Innenministerium, in der tausende Jahre Getreidekulturen aufbewahrt wurden. Die erste DU Bunkerbrecher Bombe die geworfen wurde, war just auf das Bagdader Innenministerium ....4500 Jahre alte Getreide-Kulturen wurden mit einem Schlag vernichtet. Für immer! Das erste Gesetz, was die US Besatzer anschliessend verabschiedeten war, dass irakische Bauern das Recht verlieren Bauern zu sein, wenn sie nicht ab sofort genmanipulierten Weizen und Getreide von Monsanto anbauen. Ist bis heute gültig!

Die USA sind der Aggressor. Die USA sind das Problem der Zeit.

Und was sagt die WHO? Es gab 2001 im Auftrag der WHO eine Studie, die den eindeutigen Zusammenhang der giftigen und strahlenden DU Munition mit der Krebserkrankung der Bevölkerung nachgewiesen hat, doch die Studie verschwand im Giftschrank der WHO! Warum? Nun, seit 1959 gibt es ein Abkommen mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, welches regelt, dass die beiden Organisation sich nicht gegenseitig in die Suppe spucken dürfen...und so schützt sich dieses Pack gegenseitig!! Und dies bei bereits 16 DU kritischen Studien...

Die Verwendung von DU hat bereits 1976 begonnen und wurde bis heute tonnenfach verwendet. Die Perversität dieser Waffe wurde so perfektioniert, sodass DU Bomben heute zb Stockwerke zählen können und erst unten im Keller ihre zerstörerische Kraft entfalten, und den Uranstaub dann nach oben in die Atmosphäre drücken. Der strahlende Feinstaub verteilt sich dann über die ganze Gegend, ja sogar den ganzen Erdball, durch die ständigen Winde. Man kann per Massen-Spektroanalysegerät den Fingerprint der Strahlung weltweit nachweisen. DU hat weitreichende Konsequenzen für die weltweite Wasserversorgung. Überall steigen die Uranwerte, auch im deutschen Mineralwasser.

Und die unmittelbar betroffenen Soldaten und die Zivilbevölkerung wird dahingerafft. Von den im Golfkrieg 1 beteiligten 560.000 GI's sind bereits 340.000 arbeitsunfähig, krank. Die Hälfte davon durch DU. 30.000 sind schon tot. Der spezifischer Urannachweis (DU, Plutonium...usw) kann einfach per Knochenstanze festgestellt werden. Die WHO zählte in 2005 bereits 7,6 Mio Krebstote. In 2020 erwartet man hochgerechnet etwa 15Mio Krebstote. Ein paar Jahre später soll es auf 84 Mio Tote pro Jahr hochgehen. Offiziell hat man keine Erklärung dazu, warum das so ist. Eugenics durch DU liegt auf der Hand...

Wieviel wurde verfeuert?

Mit nur einer Tonne Brennstäben, kann bis zu 8 Tonnen DU Munition verarbeitet. Im Kosovo sagt man, wurden 40 Tonnen verballert, und im Irak sowie Afghanistan jeweil bereits 3000 Tonnen!!

Quintessenz: Das sind keine Hirngespinnste von Verschwörungstherotikern...

Stattdessen traurige Wahrheit, basierend auf fundierten Daten. Alle Errungenschaften der Genfer oder Haager Abkommen, werden durch die Angriffskriege weggeworfen, und mit 1000enden Jahren Leid für Mensch und Natur ausgetauscht.

Wir fordern, dass die Verantwortlichen vor ein Kriegsgericht gestellt werden!

Bei allem Leid und scheinbarer Hilflosigkeit dieser Biopolitik gegenüber, gibt es aber auch positive Lichtblicke! Belgien zB, verbietet ganz neu seit 19.6.2009
1.) die Produktion von DU
2.) die Lagerung dieser Munition
3.) den Transport in und durch Belgien

Es ist Zeit, dass alle Menschen bzgl. dieses Thema aufwachen. Denn alle sind betroffen. DU kennt keine Grenzen. Es wird uns alle betreffen. Früher oder später alle! Wir werden auf die Strasse gehen müssen. Wenn wir das nicht tun, werden unsere mißgebildeten Kinder uns verfluchen. DU wird vorsätzlich eingesetzt. Alle Militärs uns Politiker wissen dies.

Man hat die großen Atombomben einfach durch kleine DU "Atombomben" ausgetauscht. Die meisten Menschen sind sich nicht bewußt, dass täglich solche Atombomben hochgehen, mehrere! W
ir müssen DU stoppen!

Quelle:

Alles nur Programm

Samstag, 19. September 2009

Der ewige Tod aus Amerika

von Mohammed Daud Miraki, MA, MA, PhD

«Hätten sie uns auf einmal umgebracht, wäre es nicht so schlimm. Aber die Amerikaner haben nicht nur uns heute Lebenden, sondern auch allen kommenden Generationen unseres Volkes, unseren Kindern und Kindeskindern, das von Gott gegebene Menschenrecht genommen: das Recht auf Leben. Sie töten uns auf alle Ewigkeiten hinaus.» (Ein Afghane, Opfer angloamerikanischer Bomben)


Afghanistan. Die roten Flächen sind besonders stark mit Uran verseucht. (Karte MDM)

In Afghanistan hört man von alten Menschen oft das Sprichwort: «Wir leben für den Tod und der Tod für uns», womit sie sagen wollen, dass wir natürlicherweise alle sterben müssen ? früher oder später. Wenn aber Menschen sich zu Herren über dieses natürliche Ende des Lebens machen, dann beraubt man uns des Lebens. Mehr noch als dieser Raub des Lebens von Millionen Menschen ? von Menschen geplant und betrieben ? war aber erreicht, als man in Afghanistan begann, auch allen zukünftigen Generationen das grundlegendste der Menschenrechte, das Recht auf Leben, zu nehmen. Als nämlich das angloamerikanische Militär im Krieg gegen das afghanische Volk Uranwaffen einsetzte, zerstörte es für Millionen von Afghanen den natürlichen Gang des Lebens. Ein unvorstellbares Mass an Gewalt verwandelte den natürlichen Gang des Lebens von der Wiege bis zur Bahre in einen schrecklichen ewigen Tod, vor dem es kein Entrinnen gibt.

Landminen ? der andauernde Tod aus Russland

Der ewige Tod, das ist das fortgesetzte Töten von Menschen einer Gemeinschaft, eines Staates oder einer Nation. Er hat unterschiedliche Gesichter. Mit konventionellen Mitteln durchgeführt, bedeutet er Krieg und Zerstörung für die Menschen. Als die Russen 1979 in Afghanistan einfielen, brachten sie uns diese Form von Horror. Sie überantworteten uns dem ewigen Tod, als sie Millionen von Minen über ganz Afghanistan verstreuten. Und die Regierung der USA machte sich daran mitschuldig, als sie sich weigerte, auch nur einen Finger zu rühren, um das Land von den Millionen Minen zu säubern, die nach dem Abzug der Russen zurückgeblieben waren, wodurch sie die Afghanen dem Tod durch Minen und der Verzweiflung überliessen, denn seit den frühen 80er Jahren verstümmeln und töten diese Minen täglich Afghanen.

Uranwaffen ? US-Todesurteil für alle kommenden Generationen

Im gegenwärtigen Krieg setzt man wahllos Massenvernichtungswaffen ein, vor allem Waffen aus Uran. Sie töten ständig Tausende und Abertausende, unaufhörlich, leise und unterschiedslos jeden. Das ist ewiger Tod im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Massenvernichtungswaffe schädigt das gesamte Ökosystem, in dem die Opfer wohnen. Das verurteilt die Menschen und kommende Generationen zum Tode. Die Menschen werden des grundlegendsten Menschrechts beraubt: des Rechts auf Leben.
Die für dieses schreckliche Verbrechen verantwortlichen Täter sind die Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs. Sie sind die beiden Länder, die diese schrecklichen Waffen unterschiedslos gegen alle Menschen eingesetzt haben: im Irak während des Golf-Krieges, in den 90er Jahren auf dem Balkan und seit dem 7. Oktober 2001 bis heute in Afghanistan. Auf Grund dessen, was wir von den Opfern der US-amerikanischen und britischen Bombardements im Irak und auf dem Balkan wissen, erwartet heute jeder informierte Mensch in Afghanistan das gleiche. Tragischerweise haben die angloamerikanischen Armeen in Afghanistan dreimal mehr Uranwaffen eingesetzt als im Irak und auf dem Balkan. Die in Afghanistan verwendeten Massenvernichtungswaffen sind in Wirklichkeit sehr viel zerstörerischer als die im Irak verwendeten.

Uran-Konzentration höchsten Ausmasses

Das wurde bekannt durch den jüngsten Bericht des Uranium Medical Research Center (UMRC), der in Bodenproben aus Afghanistan und in Urinproben afghanischer Opfer ein seltsames Metall fand. Zwei Expertengruppen führten die Untersuchungen durch, die eine in Jalalabad, die andere in der Hauptstadt Kabul. Mit ihren Messungen konnten sie nachweisen, dass dort Uranwaffen verwendet wurden. Sie fanden Menschen mit Krankheitsbildern, wie sie durch die Verseuchung mit abgereichertem Uran (DU) entstehen und wie man sie aus dem Irak oder vom Balkan her kennt. Das regte die Neugierde der Wissenschafter an, Erdproben von den Einschlagstellen zu sammeln, um sie in den USA zu untersuchen. Sie waren überrascht, wie hoch die Uran-Konzentration im Urin von Menschen aus Jalalabad war. Mit 400 bis 2000% des Normalwertes stellten sie die höchste je bei Zivilisten gemessene Uran-Konzentration fest. Das in den Urinproben von Menschen aus Jalalabad gefundene Uran wies zudem schädlichere Eigenschaften auf als abgereichertes Uran. Zur Wirkung von Uranwaffen hielt der Bericht fest:
«Dr. Asaf Durakovic, Professor für Nuklearmedizin und Radiologie, ehemaliger wissenschaftlicher Berater der US-Armee und Gründer des unabhängigen UMRC, hat während der letzten Jahre Soldaten und Zivilisten aus den USA, Grossbritannien und Kanada auf DU und Uranverseuchung untersucht. Er fand selbst noch nach neun Jahren deutliche Spuren von Uran im Urin der untersuchten Menschen.»
Dies ist ein deutlicher Hinweis auf den ewigen Tod, den jedes Land erleidet, in dem die Angloamerikaner Uranwaffen verwendeten.

Denn sie wissen, was sie tun ?

«Durakovic und sein Team untersuchten auch, inwiefern das gefundene Uran auch aus der natürlichen Umwelt, aus der umliegenden Industrie oder aus dem Waffenarsenal von al-Kaida stammen könnte. Aber das gefundene Uran stimmt weder mit Uran überein, das sich in einer «schmutzigen Bombe» befindet (deren radioaktiver Inhalt die Funde erklären würde), noch ist es verwandt mit abgereichertem Uran (DU) oder jenem Staub von angereichertem Uran, wie man ihn im Irak und in Kosovo gefunden hat.»
Im Irak dauerte es fünf Jahre, bis überhaupt gesundheitliche Folgen des abgereicherten Urans nachweisbar waren. In Afghanistan jedoch schätzte die Forschergruppe des UMRC nach nur einem Jahr, dass 25% aller Neugeborenen gesundheitliche Schäden aufweisen, die auf die Wirkung von Uranwaffen zurückgehen. Das bestärkte die Vermutung des UMRC, dass die Angloamerikaner Uranerz in ihre Waffen einbauen, um deren Durchschlagskraft zu erhöhen. Wenn man Uranerz verwendet, dann täuscht das vor, dass das Uran auch aus den natürlichen Uranerzlagerstätten stammen könnte, und es ist schwerer, den angloamerikanischen Militärs den Gebrauch von Uranwaffen nachzuweisen. Der Bericht zieht den Schluss:
«Mit dem Elektronenmikroskop konnten wir jedoch bedeutende Unterschiede nachweisen zwischen natürlich vorkommendem Uranerz und dem Uran jener in Afghanistan gefundenen Metallstücke. Im Elektronenmikroskop zeigten sich kleine Keramikpartikel, die nur bei jenen hohen Temperaturen entstehen, die während eines Einschlags entstehen. Diese Methode, Uran zu verstecken, könnte für jene Regierungen von Nutzen sein, die durch die wachsende Anti-DU-Lobby unter Druck geraten sind.»
«Die einzig mögliche Schlussfolgerung ist, dass die angloamerikanischen Alliierten in ihren Gefechtsköpfen Uranerz benutzen, um sowohl deren Wirkung und Kraft zu maximieren [sic] als auch um die Verwendung von Uran zu tarnen. Man soll das verwendete Uran für einen unbedeutenden Bestandteil aus irgendeinem örtlichen Uranvorkommen halten.»

«Es ist wahr. Diese Bombardements setzen radioaktive Strahlung frei»

Die zerstörerische Wirkung von Uranwaffen wurde zu Beginn der Bombardierungen in Afghanistan offenbar durch die Meldung von Reuters, dass Menschen an kleinen Verletzungen starben. Gesundheitsminister Mullah Abbas sagte:
«Was wir gefunden haben, zeigt uns, dass es wahr ist. Diese Bombardements setzen radioaktive Strahlung frei und chemische Stoffe, die auch Krebs erzeugen.» (Reuters, 29.10.2001)
Der gleiche Bericht zitiert weitere Quellen, die bestätigen, was viele schon vermutet haben: dass nämlich die Amerikaner in Afghanistan Uranwaffen einsetzten. Dr. Wazir, Chirurg am Wazir Akbar Khan Spital, sagte noch während der Bombardements: «Wir haben einige Patienten mit geringen Verletzungen, die Anzeichen chemischer Waffen aufweisen.» (Reuters, 29.10.2001)
Wie Dr. Wazir berichtet, starb ein 10jähriger Junge mit geringen Verletzungen nach einem Bombardement an Atemproblemen zur gleichen Zeit wie eine 50jährige Frau, die ebenfalls nur kleine Verletzungen aufwies. Er zählt dann drei weitere Patienten auf (zwei Mädchen, 12 und 15, und einen Jungen, 15), die durch das US-Bombardement nur geringe Verletzungen erlitten hatten, die aber Stunden später an Atemproblemen und inneren Blutungen starben. Dr. Wazir fährt fort:
«Das sind nur drei Beispiele. Es gibt noch andere Kranke, bei denen wir vermuten, dass gegen sie chemische Waffen eingesetzt wurden. Die meisten Opfer haben Atemprobleme und innere Blutungen, für die keine ersichtlichen Gründe vorliegen.» (Khalifa.com, 30.10.2001)

Das Sterben der Menschen, der Tiere ?

An der Front nördlich von Kabul, wo die Taliban-Kräfte Tag und Nacht unter Beschuss standen, wiesen viele tote Taliban-Soldaten keine sichtbaren Verletzungen auf, ausser Blutungen aus dem Mund, vermutlich innere Blutungen, wie sie typisch sind für Uranwaffen und chemische Waffen. Viele tote Taliban wiesen ausserdem eine stark veränderte Farbe der Haut auf: Sie war orange verfärbt, ohne verbrannt zu sein. Andere hielten in der Hand ihre Gewehre, die zerschmolzen waren. Diese Tatsachen erregten den Verdacht der Taliban und anderer, dass die von den Angloamerikanern verwendeten Waffen keine konventionellen waren. Viele Taliban-Soldaten, die die Bombardierungen im Norden überlebten, starben nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatdörfer im Süden und Südosten des Landes. Sie wiesen zum Zeitpunkt ihres Todes keine physikalischen Verletzungen auf, sondern starben an inneren Blutungen und anderen bizarren Symptomen, wie zum Beispiel unkontrolliertes Erbrechen, Durchfall und Blut in Urin und Stuhl. Ihre Familien waren geschockt und konnten es nicht verstehen.
Aus der Nähe der Militärbasis Rishkhor in Kabul stammt ein anderer bizarrer Bericht. Mehrere Zeugen berichteten, sie hätten tote Vögel auf Ästen gesehen, denen Blut aus den Schnäbeln lief. Ein Augenzeuge wörtlich:
«Wir wunderten uns, wie diese vielen Vögel regungslos auf den Ästen der Bäume sassen, aber als wir an den Ästen rüttelten, fielen die Vögel zu Boden, und wir sahen, wie Blut aus den Schnäbeln rann. Wir kletterten auf die Bäume, um uns die Vögel anzusehen, die noch auf den Ästen klebten. Allen rann Blut aus dem Schnabel. Zwei der Vögel sahen aus, als wären sie teilweise mit dem Holz des Astes verschmolzen.»

?, die ewige Verseuchung der Umwelt ?

All diese Augenzeugenberichte der angloamerikanischen Bombardements belegen breit, dass Massenvernichtungswaffen benutzt wurden. Noch während der anhaltenden Bombardements verlieh der Gesundheitsminister der Taliban, Mullah Mohammad Abbas, seiner Sorge Ausdruck, dass die USA in Afghanistan Uranwaffen benutzten. Er befürchtete, grosse Gebiete Afghanistans würden dadurch für lange Zeiten verseucht. Er war sich bewusst, dass den USA das Wohlergehen der Menschen in anderen Gebieten egal war, und sagte: «Sie verwendeten Uran in Kosovo, und wir befürchten, sie tun dasselbe in Afghanistan.»
Dai Williams, ein unabhängiger Wissenschafter, der die Wirkungen von abgereichertem Uran erforscht, beziffert die Gesundheitsschäden durch Uranwaffen, durch abgereichertes Uran, schmutziges Uran und Uranerz in Afghanistan 50- bis 100mal grösser als auf dem Balkan. Das UMRC wollte das Geheimnis des «seltsamen Metalls» aus den Bombardements in Afghanistan lüften und wurde dabei durch andere Forscher unterstützt, um das gegenwärtig auftretende «Afghanistan-Krieg-Syndrom» zu erklären, das dem Golf-Krieg-Syndrom so ähnlich ist. Es hat im Irak entsetzliche Erbschäden verursacht. Das Center for Defense Information in Washington gibt an, in Afghanistan seien Hunderte von Tonnen von «smart bombs» und «cruise missiles» verschossen worden, die alle mit dem angeblich «seltsamen Metall» angereichert waren. Sie seien dazu benützt worden, befestigte Ziele zu zerstören, wie zum Beispiel Höhlen, Bunker, Kommando- und Kontrollzentren. Das Problem wird noch gewaltiger, wenn man die bunkerbrechenden Waffen, die in Afghanistan verwendet wurden, mit denen vergleicht, die auf dem Balkan verschossen wurden. Dai Williams vergleicht folgendermassen:

?, und der Wind trägt den Tod weiter

«Das seltsame Metall macht 50?70% des Bombengewichts aus ? das sind bis zu 1,5 Tonnen in den GBU-37 Bunker Buster-Bomben. Wenn es sich dabei um abgereichertes Uran (DU) handelt, dann sind die Zielgebiete in Afghanistan dadurch 50- bis 100mal stärker verseucht worden als durch die bleistiftgrossen 30-mm-Panzerabwehrgranaten (0,27 kg), die auf dem Balkan verschossen wurden, und als durch die DU-Munition im Golf-Krieg. DU-Oxid wird bekanntlich vom Wind bis zu 25 Meilen verbreitet. Jede einzelne Bombe kann so grosse Gebiete verseuchen.»
Das bedeutet für die Menschen: mehr Tote, mehr körperliche Veränderungen, mehr angeborene Missbildungen und die unterschiedlichsten Krebsarten. Teil dieser Tragödie ist, dass Mensch und Umwelt auf eine nun schreckliche und schicksalsschwere Weise miteinander untrennbar verbunden sind.
Weil die Afghanen wie alle Menschen in angestammten Gebieten wohnen, in denen sie schon von Kindheit an gelebt haben, werden sie nun zu einer schmerzhaften Entscheidung gezwungen. Einerseits wollen sie ihre Dörfer und Städte nicht verlassen, weil das ihre Heimat ist. Andererseits können sie dort nicht mehr bleiben, weil sie fürchten müssen, dass ihre Familien durch Urangift beziehungsweise Bombardements bedroht werden. Die Tragödie ist, dass sie keine Wahl haben, und nirgendwohin fliehen können. Selbst wenn sie es könnten, wäre es für die allergrösste Mehrheit zu spät, denn mit dem Uranstaub hat sie ihr Schicksal schon eingeholt: Krankheit und der unausweichliche Tod.

Wenn das Wasser zur Quelle des Todes wird

Die USA haben, um die Taliban und al-Kaida «auszuräuchern», die antiken Tunnel- und Höhlensysteme bombardiert, mit denen die Menschen in den afghanischen Dörfern ihre Wasserversorgung sicherten. Das hat die Dürre und den Wassermangel, unter denen die Bevölkerung leidet, nicht nur verschlimmert, sondern man hat damit die ökologischen Zentren im Osten, Südosten und Südwesten des Landes für immer verseucht und in eine ewige Quelle von Krankheiten und Tod für die dort lebenden Menschen verwandelt.
Fred Pearce berichtete am 17. November 2001 in der Zeitschrift New Scientist unter dem Titel Dying of Thirst, dass das US-Militär den Kajaki-Staudamm bombardierte. Er bewässert das Land im Südwesten Afghanistans, wovon über eine Million Menschen leben können. Er schreibt:
«Afghanistan leidet das dritte Jahr in Folge an einer beispiellosen Dürre. Es ist abhängig von einem teils noch antiken, teils modernen Wasserversorgungssystem. Das Land wird durch den Kajaki-Staudamm versorgt, zudem ist der Süden übersät mit Hunderten von Tunneln, die das Wasser aus tief in der Erde gelegenen Reservoirs in den Bergen oft über Dutzende von Kilometern [sic] herbeiholt. Diese Tunnels, in der Sprache der Paschtunen Karez genannt, sind heute Ziele amerikanischer Bomber. Militärstrategen behaupten, bin Ladin und Taliban-Truppen versteckten sich möglicherweise in den Karez. Viele von ihnen sind so gross, dass sie ganze Kompanien aufnehmen könnten, und die Strategen sagen, die Karez seien während des Guerillakriegs in den 1980er Jahren gegen die sowjetischen Eroberer für die Mujaheddin undurchdringliche Schlupfwinkel gewesen.»
Das traditionelle Wasserversorgungssystem, das Tunnelsystem der Karez, mit dem Tausende von afghanischen Dörfern versorgt werden, habe sich auf diese Art und Weise für die dort lebende Bevölkerung in eine Quelle ewigen Todes verwandelt.
Die folgenden Aufnahmen sollen an den ewigen Tod erinnern, an diese mörderische angloamerikanische Hinterlassenschaft, wie sie ihn im Irak ausprobiert haben und der jetzt bei uns in Afghanistan herrscht.
Was würden Sie, lieber Leser, tun, wenn Ihre gesamte Familie bis auf eine jüngere Schwester bei der «Befreiung» Afghanistans durch die Amerikaner zugrunde gegangen wäre? Solche geschundenen Seelen sterben möglicherweise an Staub von abgereichertem Uran. Wenn sie zunächst leben, werden sie doch höchstwahrscheinlich an schrecklichen Krankheiten zugrunde gehen. Ein Fall ewigen Todes unter Tausenden, der die armen und furchtlosen Afghanen heimsucht. Ich möchte mit dem Zitat eines Opfers der angloamerikanischen Bombenangriffe in Afghanistan schliessen:
«Sagen Sie den Amerikanern folgendes: Ihr tötet uns, um euern Lebensstil aufrechtzuerhalten. Wenn ihr euch am Leben erfreut, solltet ihr besser an die 15 toten Mitglieder meiner Familie denken. Sagen Sie ihnen, sie sind schuldig. Wenn sie ein Gewissen hätten, wüssten sie, dass sie ebenso schuldig sind wie ihre Regierung.» ?

Quelle: Zeit-Fragen

Montag, 27. Juli 2009

Anti-Flag depleted uranium is a war crime


Die US Politpunkband Anti-Flag kämpft seit Jahren mit Ihrer Musik gegen Militarismus und die verheerenden Auswirkungen des ungezügelten Kapitalismus. Der vorliegende Titel beschäftigt sich mit dem schleichenden Völkermord durch Uranwaffen.



[U.S. Representative, Jim McDermott:]
"Depleted Uranium is used on the ends of bullets
and on the ends of shells because it is so hard {that}
almost any armament is vulnerable to something that is tipped with Depleted Uranium."

Woahhh!

In the cities and towns of Afghanistan
In the heart of the Balkans - the heart of Iraq
Not your Grandfather's style of deadly munitions
It's silent and deadly long after the mission

Depleted uranium is a war crime
Depleted uranium is a war crime

Gonna cut through their armor, then cut through your lungs
If you make it home alive you'll still die young
A greedy gang of liars, yeah we've seen it all before
A moneymaking scheme led by war-profiteering whores

Depleted uranium is a war crime
Depleted uranium is a war crime

[U.S. Representative, Jim McDermott:]
"They were throwing it away until they figured out they could use it for armament."

Half Life - 4.5 Billion
Half Life - You'll waste away
Half Life - 4.5 Billion
Half Life - You'll waste a...

We've heard their lies before and we know they're lying again
Feels like a dcj vu of Agent Orange and Vietnam
Weaponry so sadistic it is hard to comprehend
War profits surge with every breath by Uncle Sam

Depleted uranium is a war crime
Depleted uranium is a war crime
Depleted uranium is a war crime

[U.S. Representative, Jim McDermott:]
"We went to a hospital in Southern Iraq,
and a woman was there with a very deformed child and
her husband had been in the Iraqi Army and had been
in the battles in Southern Iraq and
came home and they produced a baby with very severe
malformations... Both the Leukemia rates in children and
malformations at birth had increased by 600%
and it was clearly an epidemic where all this
DU had been dumped... It becomes a dust that can be
inhaled and infect the blood stream and the rest
of the body and it was the opinion of the
doctors there that this was caused by depleted uranium...
They simply saw this as being a direct result of the
war by United States."

Half Life - 4.5 Billion
Half Life - We waste away
Half Life - 4.5 Billion
Half Life - We waste away
Half Life - 4.5 Billion
Half Life - We waste away
Half Life - 4.5 Billion
Half Life - We waste away

[U.S. Representative, Jim McDermott:]
"The doctor said,
'Women {in Iraq} at the time of birth don't ask if
it's a boy or a girl, they ask: Is it normal?'
...The military denies first, and then after the evidence
builds to the point where they can no longer deny,
then they do the research. That's what happened in the
Vietnam era around Agent Orange and I suspect and
I'm worried that that's what will happen this time."

The Doctor, the Depleted Uranium, and the Dying Children


http://www.myspace.com/depleteduraniumkills

Uranwaffen - ein schleichender Genozid

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/weitere-texte/dossier-uranwaffen/

http://thurnfilm.de/de_doku_der_arzt_und_die_verstrahlten_kinder.php

http://tinyurl.com/duranium

Mittwoch, 22. Juli 2009

Die Nato tötet weiter auf dem Balkan


Der Internist Dr. Nebojsa Srbljak ist der Gründer der Nichtregierungsorganisation «Angelo misericordioso» mit Sitz in Mitrovica. Vor 7 Jahren hat er begonnen, sich auf Grund der starken Zunahme der bösartigen Tumore, insbesondere des Lungenkrebses, mit den Auswirkungen der Uranwaffen zu befassen. Die Bewohner der Gegend haben Angst, weil sie annehmen, Uran sei in die Nahrungskette gelangt. Gemäss Dr. Srbljak gebe es eine wahre Explosion der Tumor­erkrankungen in seiner Region. Nachdem er sich in Belgrad zum Spezialisten hatte ausbilden lassen, ging er nach Mitrovica zurück. Die Erkrankungen dieser Art treffen vor allem junge Menschen zwischen 20 und 50 Jahren. Es geht hier um die Bevölkerung, die nördlich des Flusses Ibar lebt. «Zwischen 1997 und 1998 hatten wir eine Spitze an Lungenkrebserkankungen bei Personen zwischen 72 und 75 Jahren, zwischen 1999 und 2000 haben wir als Spitzengruppe die 45jährigen», so Dr. Srbljak. Auch die urologischen Erkrankungen sind in die Höhe geschnellt. Die Untersuchungen der Patienten haben ergeben, dass sie keine genetischen Prädispositionen haben, an Krebs zu erkranken. Der grösste Teil der Erkrankten war 1999 an der Grenze zu Albanien und in der Umgebung von Klina stationiert. Die italienischen Soldaten sind ja auch sehr schnell erkrankt. Knapp 18 Monate nach dem Einsatz in Kosovo traten schon die Leukämien bei ihnen auf. Ausser den Lungenkrebserkrankungen haben wir eine Erhöhung bei den Leukämien gefunden. Niemand kann mich davon überzeugen, dass der Stress diese Krankheiten ausgelöst habe. «Stress, Rauchen und Armut hatte Serbien schon vor 1999», sagt der Arzt. «Experten der WHO waren im März 2001 hier bei uns. Bis heute haben wir nichts mehr von ihnen gehört.»
Warum schaut die Welt nicht hin? Die Unbarmherzigkeit der Täter spricht Bände.

Video von Russian Today leider nur auf Englisch

Quellen:
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr49-vom-1122008/die-folgen-des-krieges/
http://www.russiatoday.com/Top_News/2009-07-02/NATO_bombings__aftermath_takes_toll_on_Serbia.html

Donnerstag, 16. Juli 2009

Uranwaffen - ein schleichender Genozid

Ein Teil des neuen Films von Frank Höfer " Kriegsversprechen" beschäftigt sich mit dem Thema Uranwaffen.
Der Film bietet eine gute Einführung in das Thema.
Wenn Euch der Teil über 9/11 und die darauf folgenden Nato Angriffskriege nicht interessiert spult bis 0:50:50 vor.

einige Aussagen von Frieder Wagner:

#etwa 30- 40% aller im Kosovo und in Afghanistan eingesetzten deutschen Soldaten werden
kontaminiert nach hause kommen.
"Es kommt eine schreckliche Erfahrung auf uns zu."

#im Herbst 2008 stimmte die UNO über das Verbot von Uranmunition ab, 144 Staaten stimmten für das Verbot 4 Staaten verhinderten dies mit ihrem Veto(USA, GB, FR, ISR)

#Die europäische Armeegewerkschaft EUROMIL bezeichnet Uranmunition als: furchtbar und verheerend

#Die irakische, normalerweise US-hörige, Presseagentur veröffentlichte im Frühjahr 2008 einen Bericht, in dem 18 Regionen im Irak als nicht bewohnbar deklariert wurden. Diese befinden sich bei Bagdad, Nasirija und besonders betroffen die Regionen um Basra.

Wer dazu Quellen findet bitte postet sie mir

ihr könnt den Film hier auf DVD bestellen.


Samstag, 11. Juli 2009

Folgen des Einsatzes von Uranmunition (Depleted Uranium)

Einführung:

Im Golfkrieg der USA gegen den Irak 1990/91 wurde erstmals nachweislich panzerbrechende Munition mit abgereicherten Uran in einer Größenordnung von mindestens 320t verwendet.
Seitdem kam es zu einer massiven Steigerung der Krebs- und Leukämieraten in den betroffenen Regionen. Ebenso kam es zu einer Vervielfachung von Fehl- oder Frühgeburten, sowie genetisch bedingten Mißbildungen.

Was ist DU?

Uranmunition, DU (engl.: depleted uranium), ist panzerbrechende Munition, deren Projektile abgereichertes Uran enthalten. Dieses besteht, im Vergleich zu Natururan, zu einem geringeren Anteil aus dem spaltbaren Uranisotop 235U und damit größtenteils aus dem nicht durch thermische Neutronen spaltbaren Isotop 238U. Aufgrund der hohen Dichte (18,95 g/cm3) des Urans entfalten diese Geschosse beim Auftreffen auf das Ziel eine große Durchschlagskraft. Abgereichertes Uran ist ein Abfallprodukt, der aus der Uranaufbreitung für die Energiegewinnung und beim Bau von Atomwaffen entsteht. Dafür wird das Uran-Isotop 235 separiert. Da es als schwach radioaktives Material noch entsorgt werden muss, entstehen dadurch enorme Lagerungs- und Kostenprobleme. Die USA haben über 700.000t DU gelagert .


Auch andere Staaten wie Großbritannien, Russland, die Türkei, Pakistan, Saudi-Arabien,
Thailand, Israel und Frankreich nutzen diese Munition.Wegen seiner extremen Dichte wird es zur Beschwerung in der Luft- und Schiffahrt und zur Panzerung genutzt.





Wie wirkt die Munition?

Trifft ein DU-Geschoss auf ein Ziel, wandelt sich die Bewegungsenergie des Geschosses
zum überwiegenden Teil in Wärmeenergie. Die beim Einschlag entstehenden Temperaturen und Kräfte sind so hoch, dass das Geschoss schmilzt und z.T. zerstäubt.
Der entstehende Uranstaub entzündet sich aufgrund seiner pyrophoren Eigenschaft und verstärkt den
Zerstörungseffekt des Geschosses.
Durch das Schmelzen, Zerstäuben und Entzünden des Urans entstehen Uranpartikel und Uranoxide, die als Schwebteilchen (Aerosole) und Stäube in die Umgebungsluft gelangen.
Die Aufnahme des Urans erfolgt über die Atmung, die Nahrungskette und Verletzungen.


Die Verteilung des Urans im Organismus ist vollständig. Die durchschnittlich 5nm großen
Partikel werden z.T. gelöst und erreichen alle Organe des Körpers. So erreicht es auch die Keimbahn und ist plazentagängig. Schon während der Schwangerschaft kommt es zur Intoxikation des Fetus. Unlösliches, sog. Keramisches DU wird in den Lymphknoten der Lunge gespeichert und über die Zeit (bis zu mehreren Jahren) an den Organismus abgegeben.
Uranverbindungen verfügen über Ladungen und können sich bevorzugt an Plasma- oder Membranproteine anlagern. Auch dieses gewährleistet die vollständige Verteilung im Organismus.

DU wirkt sowohl chemotoxisch als auch radiotoxisch

Bevorzugte Angriffsorte sind Nieren, Knochenmark, Leber, Herzmuskel, Lungengewebe, und Nervenzellen des ZNS. Das Golfkriegssyndrom, das u.A. auf DU-Kontamination beruht, umfasst etwa 50 verschiedene Erkrankungen.
Nanopartikel von Schwermetallen (einschliesslich Uran) erzeugen unterschiedliche Grade von Vergiftungen.
Uran-Nanopartikel sind radioaktiv (Alpha Strahler) und können die mitochondriale DNS in
der Zelle angreifen. Mitochondriale DNS ist durch Radioaktivität 16mal verwundbarer als die DNS des
Zellkerns, da sie im Gegensatz zu dieser keine Histone besitzten. So können durch den Ausfall der von mitochondrialer DNS kodierten Glutathion- und Superoxiddismutase die Reparaturmechanismen des Körpers untauglich werden.
Radioaktive Beschädigung der Mitochondrien kann Herz, Gehirn, Leber
und Nieren schweren Schaden zufügen und zu verschiedenen Krebsformen, zu
Erbkrankheiten und zu Missbildungen bei den Nachkommen führen.

Epidemiologie, Studien und Indizien:


Die Studienlage ist nach wie vor recht überschaubar, nichts destotrotz dennoch zum Teil recht widersprüchlich.

Zum einem gibt es experimentelle und epidemiologische Studien durch von der US Army beauftragte Forschungseinrichtungen, die zwar von einem Gefahrenpotential ausgehen dieses aber im Endeffekt für vernachlässigbar halten.
Ebenso die meisten Studien der WHO.

Auf der anderen Seite gibt es zum Teil durch Forscher selbst finanzierte Studien, die zu entgegengesetzten Ergebnissen kommen.
So eine Studie von einigen deutschen Wissenschaftlern
Dabei wurden Chromosomenbrüche in Lymphozyten quantitativ erfasst. Die Pilotstudie mit 19 britischen Golfkriegsveteranen ergab 5-fache Erhöhung der Chromsomenabbrüche im Durchschnitt, 14-fach maximal.
US-Forscher kamen bei ähnlichen Untersuchungen bei durch Minischrapnellen verletzten Veteranen zu einer durchschnittlichen Erhöhung um das 15 fache.
Die epidemiologische Auswertung durch irakische Ärzte in der Zeit von 1991-2003 war durch die Sanktionen gegen das Land extrem erschwert. Es liegen größtenteils nur Rohdaten aus der Zeit vor.

Der Lloyd-Report, eine unabhängige britische Untersuchungskommission, kommt 2004 zu dem Schluß, daß ein zweifelsfreier Zusammenhang zwischen dem Golfkrieg und den Krankheiten besteht, von denen ca. 10% (5.500) aller dort eingesetzten Soldaten betroffen sind. Als wahrscheinliche Ursache wird abgereichertes Uran in Kombination mit weiteren Faktoren wie Impfungen und Streß genannt.

Es gibt weitere Indizien für die Schädlichkeit der DU:

Zitat aus der Sachverständigenstellungnahme von Dr. med. Angelika Claußen, vor dem Irak-Tribunal, Berlin 2004:
„Die Inzidenzrate der Neuerkrankungen an Krebs pro Jahr/pro
100.000 Kinder hat sich zwischen 1993 und 2001 im Vergleich zu
1990 vervierfacht ...Die Rate des Neuauftretens von kindlichen Mißbildungen hat sich mehr als verfünffacht: von 3.04 Fälle auf 1000 Geburten 1990 auf 17.6 Fälle auf 1000 Geburten im Jahr 2000. Diese Zahlen sind weiter ansteigend...Interessant ist außerdem die
Tatsache, daß die erkrankten Kinder zu einem großen Teil von
Vätern stammen, die im 1991er-Krieg gekämpft und überlebt
hatten. (...) Aber auch die Anzahl der Krebserkrankungen bei Erwachsenen hat
sich erheblich erhöht: Von 11 Neuerkrankungen /100.000 im Jahre
1988 auf 123 Neuerkrankungen /100.000 im Jahre 2002.“

Beispiel Jugoslawienkrieg die Kleinstadt Hadzici nahe Sarajewo. Von dort siedelten die jugoslawischen Behörden nach einem NATO-Bombardement 1995 rund 3.500 Menschen um, weil sie schlimme Nachwirkungen fürchteten - offenkundig zu Recht: Binnen nur fünf Jahren starben ein Drittel der aus Hadzici umgesiedelten Menschen - 1.112 Personen - an aggressiven Krebserkrankungen. Hadzici war von DU-Geschossen getroffen worden.

Fazit:

Nach heutigem Wissensstand besteht ein klarer Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Uranmunition und dem Auftreten von karzinogenen, mutagenen und teratogenen Effekten.
DU sollte, weltweit geächtet werden, betroffene Regionen dekontaminiert und die Verantwortlichen sollten sich vor einem internationalen Gerichtshof zu verantworten haben.

Vier Gründe, warum der Einsatz von DU-Waffen gegen die UN-Menschenrechtskonvention verstösst – ein Legalitätstest für Waffen nach internationalem Recht:
• Zeitliches Kriterium – Waffen dürfen nicht weiterwirken nach der Schlacht.
• Umweltkriterium – Waffen dürfen nicht übermässig schädlich für die Umwelt sein.
• Territoriales Kriterium – Die Wirkung der Waffen muss auf das Schlachtfeld begrenzt sein.
• Humanitätskriterium – Waffen dürfen nicht auf unmenschliche Weise töten oder verwunden.
Karen Parker, die Anwältin für internationale Menschenrechte, hat festgestellt, dass DU-Waffen alle vier Kriterien für legale Waffen nach internationalem Recht verletzen und dass sie darüber hinaus illegal sind, weil sie chemische (Gift-)Waffen darstellen. Nach langen Bemühungen von Karen Parker entschied eine Unterkommission der UN-Menschenrechtskommission 1996, dass DU eine Massenvernichtungswaffe ist und nicht verwendet werden sollte.

Und es gibt Hoffnung:http://derstandard.at/fs/1244460895400/Weltweit-erstes-Verbot-von-Uran-Munition-in-Kraft-getreten




Quellen:

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/weitere-texte/dossier-uranwaffen/

Chromosome aberration analysis in peripheral lymphocytes of Gulf and Balkans war veterans
H.Schröder, A.Heimers, R.Frentzel-Beyme, A.Schott and W.Hoffmann
Radiation Protection Dosimetry, 103:211-219 (2003)

IPPNW-Kongress 2004: Atomwaffen & Atomenergie in einer Dr. med. Angelika Claußen
Die Kontroverse um Depleted Uranium –Abgereichertes Uran

Völkerrecht und moderner Krieg
Das veränderte Schlachtfeld und Depleted Uranium
von H. Rosalie Bertell, Ph. D., G.N.S.H., Kanada

www.arge-ja.at/uranmunition.html

Wikipedia

www.uraniumweaponsconference.de

www.thurnfilm.de „Die verstrahlten Kinder von Basra" ein Film von Frieder Wagner


Der US Army ist die Gefährlichkeit von DU schon lange bewußt, hier ein Dokument aus Wikileaks von 1991