Posts mit dem Label Geldsystem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geldsystem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 16. Mai 2011

Was ist los in Spanien und was bedeuten #democraciarealya und #spanishrevolution


Der Puerta del Sol in Madrid am Montagabend

Gestern am 15. Mai 2011 ist in Spanien etwas einmaliges gesehen. Ab ca. 18:00 Uhr begannen zuerst in ca. 50 Städten Massendemonstrationen aufgebrachter "Wutbürger" gegen Bankenrettungen, gegen die Arbeitslosigkeit die sich bei offfiziell mehr als 20% bewegt, gegen die sinkenden Löhne, steigendes Rentenalter, Jugendarbeitslosigkeit usw.

Was das Neue, Einmalige, an diesen Demonstrationen ist? Sie sind nicht an eine bestimmte politische Ideologie gekoppelt, nicht an bestimmte Parteien. Menschen aller Altersgruppen sammeln sich und protestieren gegen eine Regierung die von Bankern und Lobbyisten gekauft ist, sich von der EU kaputtsparen lässt und es den junden Menschen die Möglichkeit nimmt einen menschenwürigen Lohn zu erhalten.

Anders als aber bei den Demonstrationen in Nahen Osten bei denen alle Medien schnellmöglich vor Ort waren um live zu berichten und damit für eine mediale Unterstützung dieser Bewegungen sorgten, ist in der spanischen Presse so gut wie nichts darüber zu hören, zu lesen oder im TV zu sehen. Hat man Angst vor griechischen Verhältnissen?

Und warum haben deutsche Medien nicht berichtet, wenn in Europa Massendemonstrationen in 50 Städten beginnen und sich auf insgesamt ca. 70 Städte ausbreiten? Warum kann man nur auf Twitter und Facebook Fotos, Filme usw. zu diesen Geschehnissen finden?

Hat die deutsche Pressemafia etwa Angst vor dem deutschen Prekariat? Will man vermeiden das der Funke überspringt und sich das "Länderdomino" in Europa fortsetzt?

Nachtrag:
Auf Twitter mehr ist stündlich die Empörung der spanischer Internetnutzer, dass die Medien die Demonstrationen und Kundgebungen nicht aufgreifen. Der Vorwurf der Medienmanipulation wird immer lauter, während die Bewegung der Unzufriedenen immer mehr in Fahrt kommt. Es bleibt abzuwarten ob es den Spaniern tatsächlich gelingt etwas zu ändern, eines ist ist allerdings jetzt schon gelungen: Die Bloßstellung der Massenmedien als Werkzeuge der mächtigen Lobbygruppen und der Regierung, von einer tatsächlich unabhänigen Berichterstattung kann nach den bisherigen Vorfällen keinesfalls mehr gesprochen werden. Die Medien haben ihre http://www.blogger.com/img/blank.gifGlaubwürdighttp://www.blogger.com/img/blank.gifkeit verspielt, es ist kaum zu erwarten das vor allem junge Spanier der Medienberichterstattung folgen werden oder den Medien überhaupt noch Beachtung schenken.

via http://rafaelwv.posterous.com/


"Ohne Haus, ohne Arbeit, ohne Rente, ohne Angst"

http://www.democraciarealya.es/

http://madrid.indymedia.org/

Der Puerta del Sol de Madrid ist der neue Tahrir

Live Stream

Donnerstag, 6. Januar 2011

The American Dream


It's called the American dream because you have to be asleep to believe it. George Carlin.



The AMERICAN DREAM is a 30 minute animated film that shows you how you've been scammed by the most basic elements of our government system. All of us Americans strive for the American Dream, and this film shows you why your dream is getting farther and farther away. Do you know how your money is created? Or how banking works? Why did housing prices skyrocket and then plunge? Do you really know what the Federal Reserve System is and how it affects you every single day? THE AMERICAN DREAM takes an entertaining but hard hitting look at how the problems we have today are nothing new, and why leaders throughout our history have warned us and fought against the current type of financial system we have in America today. You will be challenged to investigate some very entrenched and powerful institutions in this nation, and hopefully encouraged to help get our nation back on track.

theamericandreamfilm.com

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Gerald Celente - 11 Prognosen für 2011


Gerald Celente ist ein us-amerikanischer Trendforscher und Herausgeber des "Trends Journal".
Weltweit bekannt wurde er durch seine Voraussagen zum weltweiten Finanzcrash und historisch wichtigen Ereignissen. Ich persönlich mag seine offene, mutige und authentische Art viele Dinge beim Namen zu nennen, wie den zunehmenden globalen Koorperatismus (aka Faschismus oder "NWO").

The Seeds Of Revolution Will Be Sown - Die Samen der Revolution werden gesät

Gerald Celente
Trends Research Institute
Mittwoch, 29. December, 2010

Kingston, NY, 28. Dezember 2010 - Nach den stürmischen Jahren der Rezession hoffen die Menschen dass 2011 eine Rückkehr zu ruhigeren Zeiten bringt.
Aber das ist nicht das, was wir prognostizieren:

1. Der Weckruf

Die Menschen aller Nationen, erkennen die Unfähigkeit ihrer Führung und der "Die Rente ist sicher" Experten. Erst wird man die Autoritäten infrage stellen und danach wird man sich ihnen widersetzen.
Die Samen der Revolution werden gesät.
2. Der Zusammenbruch

Im Jahr 2011 werden wenn die Rettungsfonds und anderen Werkzeuge zur Stützung der Wirtschaft erschöpft sind, Volkswirtschaften erst schwanken und dann zusammenbrechen.
Folgen werden Währungskriege, Handelbeschränkungen, Wirtschafträume zerbrechen und der Beginn der "Greatest Depression " (deren Existenz wir bereits vor den aufgelegten Rettungsmaßnahmen benannten) wird allgemein anerkannt werden.
3. Mehr Steuern - Jetzt wird dass Volk richtig gef****

Umso schwieriger die Zeiten und umso ärmer die Menschen werden desto stärker versuchen die Behörden Geld einzutreiben.
Natürlich wird an anderen Stellen wieder etwas zurückgegeben, aber im Endeffekt wird das durch Steuererhöhungen anderswo bezahlt.
4. Kriminalitätswelle

Kein Job, kein Geld, wachsende Schulden, dass bedeutet Beziehungsstress, die Sicherungen knallen leichter durch, beste Voraussetzungen für Crime Time zur besten Sendezeit.
Zitat Gerald Celente: “When people lose everything and they have nothing left to lose, they lose it.”
(A.d.Ü. sinngemäss: "Wenn die Leute nichts mehr zu verlieren haben gehts ab.")
..und sie werden alles verlieren.
5.Das Ende der Freiheit

Mit steigenden Kriminalitätsraten werde auch die Stimmen lauter, die ein härteres Durchgreifen fordern.
Ein nationaler Kreuzzug "Hart gegen die Kriminalität" wird gegen die Bürger geführt werden.
Ebenso wie im "Krieg gegen den Terror", wo mutmaßliche Terroristen zuerst getötet oder eingesperrt werden und dann erst angeklagt, wird jetzt auch für den Normalbürger die Unschuldsvermutung umgekehrt.
Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist.
6. Alternative Energien

Unbemerkt von den Mainstream-"Experten" werden wissenschaftliche Visionäre und Entrepreneure einstmals für unmöglich gehaltene Technologien der neuen Physik zu nutzen um Geräte zu schaffen, die Energie produzieren.
Was sind sie und wie lange wird es dauern, bevor sie auf den Markt gebracht werden können?
7. Journalismus 2.0

2011 wird das Jahr in dem sich die neuen Methoden der Informationsverbreitung endgültig durchsetzen, der Journalismus des 20. Jahrhunderts wird komplett obsolet.
Durch seine unvergleichliche Reichweite über Grenzen und Sprachbarrieren hinaus hat der "Journalismus 2.0" das Potenzial, Bürger zu bilden und zu beeinflussen in einer Weise, die Regierungen und Medienmogule niemals freiwillig zulassen würden.
8.Cyberkriege

2010 wurde jeder Regierung die reale Gefahr des Cyberwar bewußt, und der Fakt dass er schon begonnen hat.
Die nachweisbaren Effekte von Cyberwar und seinem Begleiter, der Cyberkriminalität, sind bereits erheblich.
Ebenso verstörend (für den Einzelnen) wird das harte Vorgehen der globalen Regierungen, um den freien Zugang zum Web zu kontrollieren und zum Identifizieren der Nutzer. Sie werden buchstäblich eure Computer herunterzufahren, sobald jemand als Bedrohung der nationalen Sicherheit betrachtet wird.
9.Die Jugend der Welt wird sich vereinigen

Universitätsabschlüsse in der Hand noch arbeitslos, verschuldet und ohne Aussicht auf eine annehmbare Zukunft, das Gefühl betrogen worden zu sein und wütend, junge Erwachsene und 20-Jährige sind stinksauer und "they’re not going to take it anymore". - sie werden es nicht mehr hinnehmen.
Nicht reif genug ihre Emotionen zu kontrollieren werden sie die kommenden Auseinandersetzungen(Aufstände/Riots) überproportional eskalieren.
10. Das Ende der Welt!

Je näher wir an 2012 rücken umso lauter werden die Rufe, dass "das Ende ist nahe!"
Unter Endzeitlern steht das Ende und die Zerstörung der Welt mit Datum 2012 fest.
Aber auch der rational Denkende und Informierte kann sich dess Gefühl nicht erwehren, das sich die Welt in einem gefährlichen Zustand befindet. Beide Denkweisen sind führend für viele, um ihre Chancen für ihr persönliches Überleben neu zu finden, sei es im Himmel oder auf Erden(A.d.Ü. der Himmel ist wohl von Celente religiös gemeint).
11.Der Mystery Trend

Wird im Trends Journal Mitte Januar bekannt gegeben.

http://www.trendsresearch.com/predictions/TopTrends2011.pdf

Montag, 6. Dezember 2010

7. Dezember europaweiter Bankrun-Flashmob - Wie sicher ist mein Geld?

Initiiert durch französische Aktivisten und unterstützt durch den Ex-Fußballprofi Eric Cantona kündigen Initiativen und bislang zehntausende Einzelpersonen für Dienstag den 7. Dezember 2010 ein kollektives Geldabheben an. Unter dem Motto "Stop Banque" soll durch diese Art Flashmob versucht werden das Banksystem zu Fall zu bringen.

Die Fragen die sich für den Einzelnen dabei stellen:

1.) Kann es sein dass ich am Dienstag oder den Rest der Woche kein Geld mehr vom Automaten abheben und nicht mit Karte bezahlen kann?

Ja das ist durchaus möglich und warscheinlich am besten gehen sie heute noch zur Bank und heben, wenn schon nicht alles, so doch genug für 1-2 Wochen inklusive Tanken usw. ab.


2.) Werden sich viele Menschen daran beteiligen und warum sollten die paar Milliarden die vielleicht abgehoben werden relevant sein, immerhin schmeißen die Regierungen doch jede Woche neue dutzende von Milliarden Euro als Rettungspakete in die Rachen der notleidenden Banker?

Was viele nicht wissen, nur wenige Prozente Einlagen müssen von den Banken bereitgestellt werden um Kredite zu vergeben und dadurch selber Geld zu schaffen.
Von den Banken werden am Kapitalmarkt riskante und undurchsichtige Geldgeschäfte mit einer unvorstellbar vielfachen Hebelwirkung tausendfach per Millisekunde automatisiert getätigt.
Man/frau kann also annehmen das jeder Euro der real abgehoben wird, 100 Euro Sicherheit der Banken entspricht. Wem diese Fakten neu sind dem seien als kurzer Einstieg folgende Links empfohlen: http://www.finanzkrise-politik.de/crash.html
Prof. Bernd Senf: Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise
Gib mir die Welt plus 5 Prozent

3.) Was soll ich mit dem abgehobenen Geld machen und ist es nicht unsicher soviel Bargeld zu hause zu haben?

Gegenfrage wie oft wurde bei Ihnen in den letzten 5 oder 10 Jahren eingebrochen? Wieviel Geld hat ihnen inflationsbereinigt ihr Girokonto im gleichen Zeitraum gebracht? Am besten kaufen sie für einen Teil des Geldes ein paar Unzen Silbermünzen, warum erfahren sie hier.

4.) Was kommt nach dem Zusammenbruchs des Geldsystems und wie kann ich mich persönlich vorbereiten?


Was danach kommt bestimmt allein der mündige Bürger, vielleicht ein
umlaufgesichertes Geld. Banken im herkömmlichen Sinne sind im Zeitalter des Computer auf jeden Fall anachronistisch und dienen nur dazu ein paar Verbrecher durchzufüttern. Also besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Neben Bargeld und Edelmetallen ist ein Grundvorrat an Lebensmitteln usw. sinnvoll.

Update:




News zu Bankrun

Links:
UPDATE 7.12.2010 22:00

EUROPA DEZEMBER 2010 - SHEEPLE!Fish Hat Pope - Wake Up Soon

Montag, 22. November 2010

Die Geheimnisse der FED

Die US-Zentralbank im Zwielicht

Entgegen dem allgemeinen Glauben ist die amerikanische »Notenbank« in Wahrheit ein privates Bankenkartell, das umso mehr verdient, je höher die Zinsen sind. So nebenbei druckt es billig Dollarnoten und verleiht sie teuer.

Immer wieder steht die »FED« international im Blickpunkt. Denn über die »Leitzinsen« bewegt sie nach Belieben die Kurse an den Weltbörsen und den Außenwert des US-Dollars. Doch kaum jemand weiß, was sich hinter dem »Federal Reserve Board« (FED) tatsächlich verbirgt: nicht eine Notenbank im herkömmlichen Sinn, sondern ein Gremium von zwölf regionalen Privatbanken, die sich Federal-Reserve-Banken nennen dürfen. Ihnen wurden gemeinsam die Aufgaben einer amerikanischen Notenbank übertragen. Die wichtigste dieses exklusiven Zirkels von Privatbanken ist die Federal Reserve Bank of New York, die den riesigen Finanzplatz New York kontrolliert.

Hamburger Bankier

Der Vorschlag für die Zentralbank stammte von dem deutschen Bankier Paul Warburg. Ursprünglich Teilhaber des Bankhauses Warburg in Hamburg, heiratete Paul Warburg 1893 während eines Aufenthalts in den USA die Tochter des Salomon Loeb vom New Yorker Bankhaus Kuhn, Loeb & Co., der ihn und seinen Bruder Felix 1902 als Partner in die Bank (1977 zu Lehman Brothers fusioniert) holte.
Die Finanz- und Bankenkrise im Herbst 1907, die 243 Banken in den Abgrund riss und wenige Monate zuvor unter Hinweis auf die Notwendigkeit einer Zentralbank wie zufällig von dem Bankier John Pierpont Morgan angekündigt wurde, bereitet den Boden auf. Von der Kuhn-Loeb Bank großzügig mit einem Jahressalär von 500.000 Dollar ausgestattet, war Paul Warburg nach der Bankenkrise sechs Jahre damit beschäftigt, eine »Bankreform« zu propagieren und vorzubereiten, wobei er von Nelson D. Aldrich unterstützt wurde, dem Schwiegervater des ersten amerikanischen Milliardenerben John D. Rockefeller junior, bekannt als der Steigbügelhalter des Bankiers J. P. Morgan im Senat.

Verschwörung

In einem später als Verschwörung bezeichneten, von Senator Aldrich im November 1910 einberufenen geheimen Treffen auf dem Morgan-Besitz auf Jekyl-Island in Georgia texteten Warburg und je zwei Bankiers von J. P. Morgan und der Rockefeller-Gruppe binnen einer Woche eine Gesetzesvorlage, die der überaus eitle republikanische Senator unbedingt unter seinem Namen in den Kongress einbringen wollte. Wegen seiner bekannten Verbindungen zum Finanz- und Börsenzentrum in der New Yorker Wall Street scheiterte er aber, weil die Mehrheit der misstrauischen Abgeordneten darin zu Recht einen Plan sah, einem kleinen Kreis von mächtigen und untereinander verbundenen Bankiers eine dominierende Stellung und damit enorme Profitmöglichkeiten innerhalb der amerikanischen Wirtschaft auf ewig zu sichern.
Natürlich ließen sich die Wall-Street-Haie nicht so schnell entmutigen und nützten die Präsidentschaftswahlen 1912, um den demokratischen Kandidaten Woodrow Wilson mit üppigen Geldspenden ins Präsidentenamt zu hieven. Nach außen hin gab er sich im Wahlkampf noch als Gegner des »Wall Street Money Trusts« und versprach dem Volk ein Geldsystem, das frei von der Herrschaft der internationalen Bankiers der Wall Street sein sollte. Doch die Schiffs, Warburgs, Kahns, Rockefellers und Morgans hatten auf das richtige Pferd gesetzt. Unter dem verharmlosenden Titel »Federal Reserve Act«, der angeblich den Wall-Street-Plan einer Zentralbank zunichte machte, schleusten sie die geringfügig umformulierte Textierung von Jekyl-Island über Mittelsmänner der demokratischen Fraktion mit Unterstützung von Präsident Wilson durch die Ausschüsse im Kongress zur Abstimmung am 23. Dezember 1913, an dem bereits viele ahnungslose Abgeordnete ihren Weihnachtsurlaub angetreten hatten und kaum jemand die Gesetzesvorlage zuvor auch tatsächlich gelesen hatte. Die wenigen Abgeordneten, die das üble Spiel durchschauten, fanden zu wenig Gehör. Der Konservative Henry Cabot Lodge sen. prophezeite vorher in weiser Voraussicht »eine gewaltige Inflation der Zahlungsmittel« und dass »die Goldwährung in einer Flut von nicht einlösbarer Papierwährung« ertrinken werde. Nach der Abstimmung sagte Charles A. Lindberg sen., der Vater des berühmten Fliegers, vor dem Kongress: »Dieses Gesetz etabliert das gigantischste Kartell auf Erden … dadurch wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert sein … Dies ist die verkleidete Aldrich-Gesetzesvorlage … Das neue Gesetz wird Inflation erzeugen, wann immer das Kartell die Inflation wünscht.«

Jährlicher Milliardenprofit

Tatsächlich wurde das gesamte Zentralbankkonzept von jener Gruppe eingefädelt, die ihrer Macht beraubt zu werden schien. Der Kernpunkt des Gesetzes waren staatliche Vollmachten, die den privaten Gründungsbanken einen immerwährenden jährlichen Milliardenprofit sicherten und zugleich dafür sorgten, dass sich keine amerikanische Regierung Sorgen um das Staatsdefizit machen muss, solange die Herrn im Nadelstreif auf der Seite der Regierung stehen und jederzeit die Druckerpresse in Gang setzen. Damit verwandeln sie zuvor praktisch wertloses Papier in Dollarnoten und leihen diese gegen eigenmächtig festgesetzte Zinsen an die USA (sowie inzwischen auch weitere Staaten) und andere Banken.
Auch vor der Einrichtung des Notenbanksystems hatten private Banken Geldscheine gedruckt. Nur waren es z. B. 1880 noch 2.000 Banken – ab 1914 dagegen nur mehr ein Dutzend Privilegierter.
Als Präsident Abraham Lincoln zur Finanzierung des Bürgerkriegs 1861 Geld brauchte und ihm die Kredite der Rothschild-Banken zu teuer waren, ließ er eigene Dollarnoten drucken – den »Greenback«. Diese verwegene Tat sollte er nicht lange überleben. 1865 wurde er von einem Einzeltäter erschossen, der seinerseits auf der Flucht gleichfalls erschossen wurde. Sein Nachfolger Andrew Johnson stellte aus unerfindlichen Gründen die Banknotenproduktion ein.

Kennedy-Mord

Der nächste Präsident, der das Geldmonopol wieder dem Staat unterordnen wollte, war John F. Kennedy. Wenige Monate vor seiner Ermordung soll ihn laut Aussage einer Zeugin sein Vater Joseph Kennedy im Oval Office des Weißen Hauses angeschrien haben: »Wenn du das tust, bringen sie dich um!«
Doch der Präsident ließ sich von seinem Plan nicht abbringen. Am 4. Juni 1963 unterzeichnete er die »Executive Order Number 11110«, mit der er die frühere »Executive Order Num­ber 10289« außer Kraft setzte, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückbrachte und damit das kleine Kartell der Privatbanken entmachtete. Als bereits rund vier Milliarden Dollar kleinerer Noten unter der Bezeichnung »United States Notes« der Geldzirkulation zugeführt worden waren und in der Staatsdruckerei größere Noten auf die Auslieferung warteten, wurde Kennedy am 22. November 1963, also 100 Jahre nach Lincoln, ebenso von einem Einzeltäter erschossen, der seinerseits gleichfalls erschossen wurde. Auch sein Nachfolger hieß (Lyndon B.) Johnson. Und auch dieser stellte aus unerfindlichen Gründen die Banknotenproduktion ein. Die zwölf Federal-Reserve-Banken ließen die Kennedy-Scheine aus dem Verkehr ziehen und gegen ihr eigenes Schuldgeld austauschen.
Mit dem Monopol zur unbegrenzten Geldproduktion verdient das Bankenkartell des Federal-Reserve-Systems Jahr für Jahr prächtig. Dabei muss unterschieden werden zwischen den Gründungsbanken bzw. deren Nachfolgern und den einfachen Mitgliedsbanken, vergleichbar etwa mit mächtigen Stamm- und rechtlosen Vorzugsaktionären. Wenigstens die Federal Reserve Bank of New York hat vor einigen Jahren die Namen ihrer »einfachen« Mitgliedsbanken, die eine jährliche Verzinsung von sechs Prozent auf ihre Einlagen erhalten, veröffentlicht. Doch die Höhe ihrer Anteile wurde weiterhin ebenso geheim gehalten wie die Mitgliedsbanken der anfangs nur drei – heute elf – weiteren regionalen Federal-Reserve-Banken.

Gründungsbanken

Licht in das Dunkel der tatsächlich mächtigen FED-Eigentümer bringt überraschenderweise die Website der Anti Defamation League mit der Aufzählung der Gründungsbanken. Die­se jüdische Lobbyorganisation wurde – zufällig oder nicht – im selben Jahr 1913 gegründet, in dem das Notenbankgesetz verabschiedet wurde. Ein Konnex ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen: Unter den Gründern finden sich mit den Warburg-Banken aus Amsterdam und Hamburg, den beiden Rothschild-Banken aus London und Berlin, Lazard Frères Bank (Paris), Israel Moses Seif Bank (Italien) und den New Yorker Banken Lehmann Brothers, Kuhn-Loeb und Goldman-Sachs mehrheitlich jüdische Banken, ergänzt durch die gleichfalls in New York ansässige Rockefeller-Bank Chase National Bank.

Greenspan und Bernanke

Damit wird auch verständlich, warum viele der Präsidenten des Federal-Reserve-Systems so wie der gegenwärtige Präsident Ben Bernanke jüdischer Abstammung waren – darunter seine Vorgänger Alan Greenspan (11.8.197-31.1.2006) und Paul A. Volcker (6.8.1979-11.8.1987) sowie eine ganze Reihe weiterer Präsidenten.
Den ihm angebotenen ers­ten Vorsitz des Federal Reserve Board lehnte Paul Warburg als eben erst (1910) eingebürgerter deutscher Jude ab. Er wurde jedoch Mitglied des Aufsichtsrates wie auch des mächtigen Council on Foreign Relations, das bis heute als Brutstätte amerikanischer Spitzenpolitiker gilt.
Seine jahrelange Bemühung um die Gründung des amerikanischen Notenbanksystems brachte ihm indes nicht nur Geld und Ehre in der Hochfinanz ein, sondern auch die schlimmste Erfahrung seines Lebens. Er forderte 1928 vergebens eine Beschränkung des Geldumlaufs, um die an den Goldrausch von einst erinnernde Spekulation an der Börse zu bremsen. Doch die wenigsten wollten auf ihn hören und nannten ihn die »Kassandra der Wall Street«. Nach dem Börsenkrach im Oktober 1929 wurde er zur Zielscheibe von Leuten, die ihr Vermögen verloren hatten. Gerüchte, Broschüren und Artikel bezeichneten ihn, der versucht hatte, Finanzkatas­trophen vorzubeugen, als den »unamerikanischen Urheber« der damaligen Börsenpanik. Formulierungen wie »Paul Warburg gründete mit seiner Bande das Federal-Reserve-System, um Amerikas Finanzen in jüdische Hand zu bringen und Amerika bis zum Zusammenbruch auszusaugen« waren an der Tagesordnung und setzten sich in Legenden bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Verbittert starb er 1932.
Heute wird kolportiert, dass die Rockefeller-Bankengruppe gegenwärtig 22 % der Aktien der Federal Reserve Bank of New York und 53 % der Anteile am gesamten Federal-Reserve-System hält. Die Bank of Japan als größter Käufer von US-Staatsanleihen hält angeblich 8 %. Den rein amerikanischen Banken insgesamt werden Anteile von 66 %, den alten Europäischen 26 % (darunter 10 % Rothschild-Banken) zugeschrieben.

Quelle: Zeit-Fragen.CH


RIP JFK


Heute vor 47 Jahren wurde der 35. Präsident der Vereinigten Staaten John Fitzgerald Kennedy in Dallas/Texas unter bisher ungeklärten Umständen ermordet.
Die plausibelste Ursache für seine Ermordung erscheint mir die von ihm angestrebte Entmachtung des privaten Federal Reserve Systems.

Am 4. Juni 1963 wurde das beinahe unbekannte Dekret des Präsidenten, Executive Order 11110 unterzeichnet, ein Gesetz das es der Federal Reserve Bank verbietet im Auftrag der Vereinigten Staaten Geld zu verleihen.
Mit einem Federstrich erklärte Präsident Kennedy das Ende der privaten Federal Reserve.

Mit diesem Präsidentenerlass bekam die Bundesregierung und insbesondere das Finanzministerium das verfassungsmäßige Recht zurück, Geld in Umlauf zu bringen ohne Umweg über die private Federal Reserve Bank.

Daraufhin wurden United States Notes im Wert von 4 Milliarden Dollar in der Stückelung 2 und 5 Dollar in Umlauf gebracht, 10 und 20$ Noten wurden gedruckt aber wegen des Mordes an Kennedy niemals in Umlauf gebracht.

United States Note oben VS Federal Reserve Note unten zum Vergrößern aufs Bild Klicken

Executive Order 11110 im Orginaltext:
Executive Order 11110 - Amendment of Executive Order No. 10289 as Amended, Relating to the Performance of Certain Functions Affecting the Department of the Treasury
June 4, 1963
By virtue of the authority vested in me by section 301 of title 3 of the United States Code, it is ordered as follows:

SECTION 1. Executive Order No. 10289 of September 19, 1951, as amended, is hereby further amended --

(a) By adding at the end of paragraph 1 thereof the following subparagraph (j):

"(j) The authority vested in the President by paragraph (b) of section 43 of the Act of May 12, 1933, as amended (31 U.S.C. 821 (b)), to issue silver certificates against any silver bullion, silver, or standard silver dollars in the Treasury not then held for redemption of any outstanding silver certificates, to prescribe the denominations of such silver certificates, and to coin standard silver dollars and subsidiary silver currency for their redemption," and

(b) By revoking subparagraphs (b) and (c) of paragraph 2 thereof.

SEC. 2. The amendment made by this Order shall not affect any act done, or any right accruing or accrued or any suit or proceeding had or commenced in any civil or criminal cause prior to the date of this Order but all such liabilities shall continue and may be enforced as if said amendments had not been made.

JOHN F. KENNEDY
THE WHITE HOUSE,
June 4, 1963



Quellen:

American Presidency Project

Independent American News
JFK TRUTH NOW!

Donnerstag, 4. November 2010

End of Liberty - Dokumentation



Die USA das ist heute nur noch eine pervertierte Karikatur des "land of the free - and the home of the brave" eher "home of corporate slave livestock in the land of the superrich".



Der Durchschnittsamerikaner versucht mühsam keine Geschwindigkeitsübertretungen zu "begehen" sich an alle Regularien und Vorschriften zu halten.
Doch selbst für den Fleißigsten, Ehrlichsten und am härtesten Arbeitenden ist es unmöglich nicht hin und wieder gegen irgendwelche Gesetze zu verstoßen.



Gefangen im Hamsterrad aus Schuld und kleingeistigen Denken aus Angst und Egoismus, in den Fängen des kriminellen Geldsystems in dem die FED durch Inflation das Vermögen der Masse raubt um es an ihre Wall Street Gangster Freunde zu verteilen.
Wer Augen hat sieht die Zeichen des kompletten Zusammenbruchs.



Die Situation hätte Franz Kafka nicht bizarrer beschreiben können und erinnert an

Stanislaw Lems - Memoiren gefunden in der Badewanne

via zerohedge

Freitag, 29. Oktober 2010

Canal Terror - Multis

30 Jahre alter Deutschpunk



Tote Fische, Gift im Boden, Luft verpesten, Wälder roden
Babynahrung, Killerwaffen, raffen raffen raffen raffen
Düngemittel und Kanonen, konzentrierte Produktion
Leben für den Zinseszins zur Maximierung des Gewinns

Die Multinationalen haben die Welt in ihrer Hand
Die Multinationalen sind die Herren in diesem Land
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns

Strategie der Unterdrückung und der Manipulation
Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, alle Werte blanker Hohn
Was sie tun für nur ein Ziel, Mitleid fehlt da nicht mher viel
Menschenopfer für den Zins zur Maximierung des Gewinns

Die Multinationalen haben die Welt in ihrer Hand
Die Multinationalen sind die Herren in diesem Land
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns

Lebensqualität erhöhen haben die Multis nicht im Sinn
Das Primärziel ihrer Wirtschaft lautet nur Bilanzgewinn
Nur ein Wort kann sie erheitern, das heißt Kapital erweitern
Und wir alle zahlen den Zins zur Maximierung des Gewinns

Die Multinationalen haben die Welt in ihrer Hand
Die Multinationalen sind die Herren in diesem Land
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns

Mittwoch, 27. Oktober 2010

#StopBanque 7. Dezember 2010


Stopbanque ist ein Aufruf zum Europaweiten massiven Abzug aller Gelder von Banken und der Schliessung von Sparkonten.

Die Aktion Stopbanque hat in Frankreich bisher 10’100 Teilnehmer, und erwartet weitere 57’000.
Franz. Seite: http://stopbanque.blogspot.com
Das ist die erste spontane Bürgerinitiative, um sich vor medialer und politischer Korruption zu schützen und uns aus der Sklaverei, die uns vom Grosskapital auferlegt wurde, zu befreien.

Unsere Aktion ist legal, friedlich, säkular, nicht politisch und nicht gewerkschaftlich organisiert.

Wir tun dies da Demonstrationen offensichtlich nichts mehr nützen, da die Elite uns nicht zuhört und die reale Macht sowieso in den Händen Internationaler Banken und Konzerne liegt.

Deshalb werden wir am 7. Dezember massenhaft unser Geld von den Banken abheben!

„Sie sind nur gross weil wir auf den Knien liegen.“

Gebt diese Botschaft weiter:

Wir sind das rechtmässige Volk und der Souverän dieser Nation. Wir haben wenige Mittel. Ohne Armee, ohne Polizei, ohne Gewalt, …IST DAS ENDE DIESES UNGERECHTEN SYSTEMS MÖGLICH!

Wir sind uns bewusst, das wir uns in Krisenzeiten mit hoher Arbeitslosigkeit befinden, und dass die Mehrheit pure Existenzangst beschäftigt, und das Gefühl sich breit macht keine „Mittel“ zu haben um etwas zu verändern. FALSCH! Dieser Ansatze des Protestes wird vor allem denen Gerecht die am meisten unter dieser Entwicklung leiden. Oft aber keine Zeit haben sich zu engagieren.

Kleine Bäche machen grosse Flüsse!

Wir müssen soviel Druck aufbauen, damit Politiker merken, dass ihre Macht heute nur noch existiert, weil wir es dulden und ihnen „vertrauen“. Aber wir können die Spielregeln auch ändern!

Wenn diese Aktion gemeinsam und massiv stattfindet, können wir damit unsere abgehobenen Eliten zum Zittern bringen.

Eine Frage die öfters auftaucht ist: „Was machen wir wenn wir kein Geld haben was noch abzuheben wäre, oder wenn jemand gar kein Bankkonto besitzt?“

Hier ein Vorschlag zu einem Standardbrief für diejenigen die exponiert sind oder kein Bankkonto haben. Schickt oder bringt am 7. Dezember diesen Brief an einer oder mehreren Bankenfiliallen vorbei.

Und diejenigen welche beschliessen die Finanzierung ihrer eigenen Sklaverei zu beenden, sollten diesen Brief am Ende der Abhebung ihres Geldes als Abschiedsbrief ihrem Sachbearbeiter übergeben.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
„Liebe Bankerin, lieber Bankier,

Hiermit möchte ich ihnen zu verstehen geben, dass „wir“ wissen was Sie mit unserem Geld treiben.

Da wir seit geraumer Zeit wissen, dass ihre „Chefs“ die Weltpolitik beeinflussen, indem Geldmittel allein aus Kapitalistischem Interresse heraus gesteuert und gemeinsame Güter dadurch Korruption und Spekulation zum Opfer fallen, möchte ich hiermit kundtun mit ihrer Gesellschaftsschädigenden Geschäftspolitik nicht einverstanden zu sein.

Ich kann an dieser spontanen und friedlichen Bürgeraktion leider nicht teilnehmen um Ihnen meine Geldmittel zu entziehen. Trotzdem haben heute einige Bürger beschlossen durch den Rückzug der Barmittel, dem Schliessen ihre Giro- und Sparkonten in ihrem „Kreditinstitut“, ihr Schicksal nun in die eigene Hand zu nehmen. Denn wir wissen, Sie sind die Handlanger der staatenlosen und egoistischen Elite.

Dieser erste Akt im einzelnen wird vielleicht unbedeutend sein, aber er wird sich verstärken.

Ich als Bürger wünsche, dass Währungen nicht mehr weiter unter privater „Kontrolle“ stehen, sondern wieder auf den Souverän übertragen wird.

Vielen Dank für die Beachtung dieses Briefes.

Mit Freundlichen Grüssen, ein Bürger.
(und dann: unterschreiben! Steht jedem frei anonym zu bleiben).“
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Diese Aktion findet statt: nicht gewerkschaftlich, kostenlos, legal, friedlich, entfernt von rassistischen Themen, ausserhalb der religiösen und philosophischen Überzeugungen der einzelnen Teilnehmer.

Gemeinsam sind wir unter dem Banner vereint:

BANK STOP!
INITIATIVE SPONTANE BÜRGER!

Am 7. Dezember gehen wir alle unser Geld von den Banken abheben!
Alle sind herzlich eingeladen sich an diesen Bemühungen zu beteiligen.

Für ein Lebenswertes Europa!

Quelle & Übersetzung Freeman - Alles Schall und Rauch

http://stopbanque.blogsport.de/

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Banken erfinden Geld aus Luft

Unbedingt lesenswertes Interview aus dem Standard.at
Diskussion im Gelben Forum
hier

Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell ist, was Bilanzen damit zu tun haben und warum der ultimative Crash droht, erklärt der Wiener Wirtschaftwissenschafter Franz Hörmann

Für Franz Hörmann, Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien, ist die Zeit der Banken und des Geldes vorbei. Ein Paradigmenwechsel sowohl in den Wirtschaftswissenschaften, als auch in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht, ist für ihn unumgänglich. Im Gespräch mit derStandard.at erklärt er, warum wir die Banken getrost ignorieren können, die freien Märkte "Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten" sind und noch in den nächsten drei Jahren der Zusammenbruch des gesamten Systems droht.

derStandard.at: Sie gehen davon aus, dass sich Gesellschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahren völlig verändern werden. Hat unser derzeitiges Finanz- und Wirtschaftssystem ausgedient?

Franz Hörmann: Definitiv in jeder Hinsicht. Weil wir aus Sicht der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Modelle verwenden, die auf die alten Römer zurückgehen. Das Zinseszinssystem stammt aus dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend, die doppelte Buchhaltung aus dem 15. Jahrhundert. Und es gibt keinen Bereich unserer Gesellschaft und der Wissenschaften, wo Methoden dieses Alters überhaupt noch ernst genommen werden. Aber es dient dazu, gesellschaftliche Eliten mächtig und reich zu erhalten, deswegen ändert sich nichts.

derStandard.at: Läutete die Krise nun ein Umdenken ein?

Hörmann: Das denke ich schon. Die heutige Krise geht von den Banken aus. Banken erfinden im Kreditprozess Geld. Wenn man aber Geld aus Luft erfindet und das, was vorher noch nicht existiert hat, verzinst weiter gibt und dinglich absichern lässt, dann ist das, wenn das Geschäftsmodell schief geht, in Wahrheit ein Enteignungsmodell. Das ist auch der Hintergrund des Bankgeheimnisses. Banken können überhaupt nicht offenlegen, wo beispielsweise die Zinsen für Sparbücher, Bausparverträge oder Sonstiges herkommen. Denn wenn sie das täten, müssten sie zugeben, dass das alles in Wirklichkeit verkettete Pyramidenspiele sind. Diese verdeckte Geldmengenausweitung hat mit der doppelten Buchführung begonnen. Weil wenn man mit Geld eine Sache kauft, dann wechselt das Geld in Wahrheit den Besitzer. Der Verkäufer hat das Geld, der Käufer hat die Sache. Ab dem Moment ist die Sache aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr in Geld bewertbar. Trotzdem schreiben wir diese Geldbeträge in Bilanzen rein.

derStandard.at: Den Banken und dem Finanzsystem zu vertrauen ist also ein Fehler?

Hörmann: Das Vertrauen ist ja in den letzten Jahren von den Banken systematisch missbraucht worden. Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird. Solange man mit Eigenkapital als Sicherheit zur Bank geht und die erzeugt aus Luft echtes Geld, das eine Zahlungsmittelfunktion hat, haben wir ein Problem. Eigenkapital ist eben kein Geld, es ist eine Rechengröße. Nach irgendwelchen Regeln wird die Aktivseite bewertet und dann die Schulden abgezogen. Wenn ich ein drei Meter langes Brett habe und ziehe ein zwei Meter langes Brett ab, dann hab ich immer noch kein ein Meter langes Brett, ich habe eine Differenz. Wenn ich ein ein Meter langes Brett haben will, dann muss ich die zwei Meter abschneiden. Ökonomisch heißt das, ich muss die Aktiva liquidieren, damit ich das Geld kriege. Zu Liquidationserlösen sind aber alle Unternehmen weltweit pleite. Auch Staaten können sich daher in Wirklichkeit gar nicht verschulden. Ein Staat, wenn man ihn als Summe des gesamten Geldflusses versteht, wo soll sich der verschulden? Warum gerade bei einer Privatbank? Ein Staat müsste sein Geld eigentlich selbst erzeugen, und zwar basisdemokratisch.

derStandard.at: Was ist dann von einer Rettung wie im Falle Griechenlands zu halten?

Hörmann: Die europäischen Länder haben nicht unbedingt die Griechen gerettet, sondern ihre eigenen, in erster Linie die deutschen Banken, die hier absurde Kredite vergeben haben. Die Zusammenhänge sind auch völlig absurd, wenn man sich Folgendes überlegt: Der Staat verschuldet sich bei den Banken, um die Zinsen der Schulden, die er bei den Banken hat, zu begleichen oder um die Banken zu retten, bei denen er selber Schulden hat. Da versteht ja keiner mehr, wer eigentlich bei wem Schulden hat und was Schulden eigentlich sind.

derStandard.at: Die Systemrelevanz von Banken und das "too big to fail"-Argument und die Bankenrettungspakete sind für Sie also reines Eigeninteresse?

Hörmann: Das "Too big to fail" ist ja ein Geschäftsmodell. Es gibt erwiesenermaßen die gezielte Absicht, Banken durch Übernahmen immer größer zu machen, damit sie "too big to fail" werden. Die Verknüpfungen zwischen Finanzwirtschaft und Politik sind enorm. Eigentlich kann man Regierungen, die aus aktiven oder früheren Mitarbeitern des Finanzsystems bestehen, gar nicht ernst nehmen. Da hat es zumindest eine mutige Aktion gegeben, nämlich das Eigentum der Oesterreichischen Nationalbank zu verstaatlichen und damit die Nationalbank von jenen Banken unabhängig zu machen, die sie prüfen sollte. Aber die Geldpolitik macht nun einmal nicht die OeNB sondern die EZB. Die Bankenrettungspakete sind überhaupt wahnsinnig witzig: Die Banken wurden nicht gerettet, es gibt nur einen Plan für die Zukunft, von dem man heute schon weiß, dass er nicht funktionieren wird, denn die Gelder müssen ja erst in den kommenden "Sparpaketen" mittels Steuererhöhungen von den Bürgerinnen und Bürgern einkassiert werden. Die Banken sind rund um den Globus pleite. Darum kann man getrost so tun, als ob es sie nicht mehr gäbe.

derStandard.at: Aber noch gibt es sie.

Hörmann: Wenn wir uns die Kredite anschauen, können wir sie ignorieren. 1969 hat ein amerikanischer Architekt einen Prozess gewonnen, weil er seinen Hypothekenkredit nicht zurückzahlen wollte. Er hat sich auf den Rechtsgrundsatz berufen, dass in einer Leihe, wo ein Gegenstand erst entsteht, der vorher noch nicht vorhanden war, dieser Gegenstand auch nicht zurückgegeben werden muss. Da also in der Kreditschöpfung das Geld erst erzeugt wird, gibt es keinen Grund, diesen Kredit zurückzuzahlen. In den USA gibt es schon Bürgerrechtsbewegungen, die den Amerikanern empfehlen, sich zusammenzuschließen und Kredite nicht mehr zurückzuzahlen.

derStandard.at: Kommen wir noch einmal auf die Bilanzen zurück. Das Problem fängt Ihrer Ansicht nach schon hier an?

Hörmann: Es mangelt an der Abzählbarkeit der Größen, die in Bilanzen verwendet werden. Jemand, der ein Haus um zwei Millionen statt um eine Million kauft, weil er schlecht verhandelt hat, hätte dann ein um eine Million höheres Eigenkapital? Und wenn er jemanden findet, der es um zehn Millionen kauft, ist das dann ein Marktpreis? Es ist krank. Der Fair Value ist auch ein Betrugsmodell, weil man es mit geschenktem Geld und Strohmännern nachweislich missbrauchen kann. Der Fair Value gehört endlich abgeschafft. Er ist nichts anderes als der sogenannte Gemeine Wert, der Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Deutschen Handelsgesetzbuch eliminiert wurde, weil er auch da schon zu massenhaftem Gründungsbetrug bei Aktiengesellschaften geführt hat. Es ist ein flächendeckender Betrug über Kapitalgesellschaften und Banken in unserem Wirtschaftssystem. Aber das darf die Politik nicht zugeben, weil es zu nahe an jene Formulierungen heranreicht, die früher die Marxisten verwendet haben. Und das wäre ja allzu peinlich. Wobei man natürlich sagen muss, dass der Staatssozialismus und die Planwirtschaft überhaupt nicht funktionieren konnten, weil das ja tatsächlich Terrorregime waren.

derStandard.at: Derzeit werden die Stimmen, dass beispielsweise der Euro verschwinden wird, immer lauter. Brauchen wir Geld überhaupt noch?

Hörmann: Alle Währungen werden verschwinden, weil sie technisch nicht mehr funktionieren können. Ich schätze, dass es schon 2011 so weit sein wird. Wenn wir uns aber in eine neue Gesellschaft ohne Geld retten wollen, brauchen wir als Übergangphase mehrdimensionales Geld. Wir brauchen mehrere unabhängige Rechnungskreise in Form spezialisierter elektronischer Gutscheine. Um die Grundversorgung der Menschen abzudecken, wie Wohnraum, Energie, Lebensmittel usw., könnte man eine Inventur in den einzelnen Ländern aller verfügbarer Ressourcen und des Bedarfs machen. Dann wäre es notwendig, die vorhandenen Ressourcen pro Kopf so zu verteilen, dass für den Basislebensstandard alle versorgt sind. Hier müssen alle kooperieren, ohne dass sie in ein gewinnorientiertes Tauschkonzept verfallen. Die Gemeinschaft muss ohne Wenn und Aber und ohne Gegenleistung Kinder, alte und kranke Menschen erhalten, und alle müssen mit diesem Grundlebensstandard versorgt werden, egal welche oder ob sie überhaupt eine Leistung vollbringen.

derStandard.at: Wir sprechen also von einem bedingungslosen Grundeinkommen?

Hörmann: Genau. Aber nicht in Geld, sondern in Gütern und Dienstleistungen. Im Bereich des Luxus kann die Gesellschaft dann basisdemokratisch entscheiden, für welche individuellen oder Gruppenleistungen Preise ausgeschrieben werden. Für tolle Erfindungen zum Beispiel, oder besonders schwierige oder mühsame Arbeiten. Das ist dann der Ansporn in einem motivierenden, leistungsorientierten Anreizsystem. Es reden ja alle von der Leistungsgesellschaft, aber Zinsen- und Dividendeneinkommen sind keine Leistung, sondern eine Vergütung für Eigentum. Da Geld sowieso eine gesellschaftliche Konstruktion ist, müssen wir uns nicht an der toten Materie orientieren, die in früheren Jahrtausenden die praktische Manifestation von Geld war. Geld selbst besitzt ja lediglich eine Informationsfunktion.

derStandard.at: Noch nehmen wir das Geld aber sehr ernst. Währungskrieg und Währungskrisen geistern durch die Medien.

Hörmann: Der wirkliche Skandal ist, dass unser gesamtes Geldsystem auf Schulden basiert. Das heißt, die Geldschöpfung funktioniert zu 97 Prozent in den Geschäftsbanken. Auch Staaten nehmen so Kredite auf: Die Zentralbanken machen das durch eine Bilanzverlängerung. Über eine Bilanzverlängerung kann man aber kein Geld erzeugen. Die chinesische Staatsbank erfindet auch Geld aus Luft, nur lustigerweise, ohne dass eine Staatsschuld entsteht. Das sollten wir auch machen. Der chinesische Wirtschaftswissenschafter Wu hat bei einem Vortrag an einer amerikanischen Universität gesagt: Er werde oft gefragt, warum es in China so viele Unternehmensgründungen gegeben hat. Die chinesische Staatsbank habe Gründungskredite hergegeben, die waren unverzinst und mussten nicht zurückgezahlt werden. Das kann man natürlich nur als Zentralbank machen, wenn man einseitig bucht und nicht gleichzeitig Schulden erzeugt. Und wenn man dann sagt: Um Gottes Willen, dann gibt's ja Inflation! Das haben die Chinesen über eine Preisregulierung gesteuert und waren damit wieder die Schlaueren. Das will aber bei uns keiner hören, weil das geht gegen das Dogma der freien Märkte, die Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten sind.

derStandard.at: Ist China da wirklich ein Vorbild?

Hörmann: Die Chinesen machen es richtig. Sie picken sich aus den beiden politischen Systemen jeweils die Rosinen raus und sind offenbar so flexibel zu sagen: Das, was in unserem alten System gut funktioniert hat, behalten wir bei. Und das, was im kapitalistischen System gut ausschaut, das übernehmen wir. Es ist eine Mischform, die sich noch dazu laufend weiter entwickelt, also einer Evolution unterliegt. Aus Sicht der Elite in China ist es einfach, solange sie es so steuern kann. Ob es für die gesamte Bevölkerung, insbesondere für die Landarbeiter so einfach ist, ist eine andere Frage.

derStandard.at: Wo sehen Sie unser Wirtschaftssystem nun in Zukunft?

Hörmann: Solange Eigentümer etwas produzieren, damit Konsumenten es gegen Geld kaufen, werden wir in absehbarer Zeit in einen Zustand geraten, wo die öffentliche Hand, die Gelderzeuger, die Konsumenten dafür bezahlen müssen, dass sie einkaufen gehen. Nur dann werden die Eigentümer noch ihre Gewinne erzielen können. Denn durch Arbeit in immer stärker rationalisierten und automatisierten Prozessen wird kein Mensch mehr sein Einkommen verdienen können. Wir wissen, dass zehn Prozent der berufstätigen Bevölkerung von ihren Arbeitseinkommen nicht mehr leben können. In Wirklichkeit müssten wir darüber in Freude ausbrechen. Zu Beginn der Industrialisierung war die betriebswirtschaftliche Maßgröße eingesparte Arbeitsstunden. Und genau das ist die einzig sinnvolle ökonomische Größe.

derStandard.at: Sie wünschen sich also eine neue Weltordnung?

Hörmann: Globalisierung richtig verstanden, bedeutet, dass es keine Standortpolitik mehr gibt. Es gibt nur einen Standort, und das ist der Planet Erde. Und es gibt auch nur eine Nation, das ist die Menschheit. Diese ist natürlich vielfältig, und muss liebevoll und empathisch miteinander kommunizieren. Wir müssen auch die Vertreter der sogenannten Elite, dort abholen, wo sie heute stehen. Wir dürfen keine Sündenböcke suchen. Denn wir müssen ihre Verlustängste berücksichtigen und sagen: Ihr werdet zwar etwas verlieren, aber das sind nur Zahlen auf Papier oder Displays. Und wenn ihr mitarbeitet, dann können wir jede Form von Lebensstandard schaffen und zwar für eine breite Bevölkerung. Das schafft dann auch Sicherheit, weil es keinen Neid mehr geben wird.

derStandard.at: In welchem Zeithorizont denken Sie an diese neue Gesellschaftsordnung?

Hörmann: Drei Jahre. Die Frage ist nämlich, schafft es die Menschheit, in drei Jahren dieses Konzept umzusetzen oder wird sie gar nicht mehr bestehen. Wir haben nämlich massenhaft ökologische und soziale Probleme, in vielen Ländern stehen wir kurz vor der Revolution.

derStandard.at: Sie reden also vom ultimativen Crash?

Hörmann: Richtig. Wie die Gesellschaft in Zukunft leben wird oder will, kann nur die Gesellschaft selbst entscheiden und zwar nach dem Mehrheitsprinzip. Das geschieht demokratisch in der Vernetzung. Hierarchische Strukturen können aus informationstheoretischer Sicht nie funktionieren, weil die Personen an der Spitze der Pyramide das Wissen nicht haben. Sie werden von den Schichten darunter permanent belogen. Wie man sich als einfacher Bürger gegen Überwachung oder Schikanen wehren kann, ist bekannt: Man lügt die Mächtigen einfach an. Daher brechen sämtliche hierarchische Systeme, ob das Regierungen, Staaten, Schulsysteme oder Unternehmen sind, momentan zusammen und die Menschheit vernetzt sich über das Internet auf einer Ebene neu, über das "global brain". Hier entstehen dann völlig neue Spielregeln nach dem Prinzip der Emergenz. (Daniela Rom, derStandard.at, 13.10.2010)

FRANZ HÖRMANN ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen der Wirtschaftsuniversität Wien.


Donnerstag, 7. Oktober 2010

Harald Lesch - Gibt es das perfekte Verbrechen?


Man/frau höre und staune welche Töne im Staatsfernsehen.

Gibt es das perfekte Verbrechen? - Mit dieser Frage beschäftigte sich am 6.10.2010 die Sendung Abenteuer Forschung im ZDF mit dem bekannten deutschen Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch.

Sein Statement - Ja das perfekte Verbrechen existiert und zwar in Form unseres globalen Geld- und Finanzsystems.
Sollten wirklich hier mal Außerirdische auftauchen, dann nur um zu bestaunen wie eine winzige Minderheit gelernt hat die Allgemeinheit maximal zu bescheißen(O-Ton).

Sonntag, 22. August 2010

Die Bandbreite - Was ist los in diesem Land?


Nachdenkliche Töne im neuen Video der Bandbreite zur ganzen Verdummung in diesem Land.

In Song beleuchtet die Politpopband die augenblickliche politische Situation in Deutschland und legt den Fokus dabei auf die Dinge, die in der medialen Öffentlichkeit eindeutig zu kurz kommen: Sozialabbau, Steuergeschenke an die Reichen, Kriegstreiberei und stillschweigend geduldeten Völkermord durch die Verwendung Uran-Munition in den NATO-Kriegen.




Die Bandbreite

Montag, 7. Juni 2010

Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?


Klasse Kommentar zur geplanten neuesten Umverteilungsorgie der Firma Deutschland Ltd. von SWR Journalisten Stephan Ueberbach.

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,

wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?

Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und "Freibier für alle" habe ich auch noch nie verlangt.

Wer war wirklich maßlos?

Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle "über ihre Verhältnisse" gelebt?

Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen wäre.

Mehr Beispiele gefällig?

Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten einfach hinzuwerfen - sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und Sekretärin inklusive.

Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über "Generationengerechtigkeit" schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten reinregnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie bei sich selbst.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat dank Ihrer tätigen Mithilfe möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten regiert.

Mit - verhältnismäßig - freundlichen Grüßen

Quelle: ARD

Freitag, 14. Mai 2010

Gemeinsame Presseerklärung von Bundeskanzlerin Merkel et al - Wiedereinführung der Deutschen Mark


Video Pressekonferenz | Statement OECD-Generalsekretär Angel Gurría

Berlin Gemeinsame Presseerklärung von Bundeskanzlerin Merkel, OECD-Generalsekretär Gurría, WTO-Generaldirektor Lamy, ILO-Generaldirektor Somavia, des Geschäftsführenden Direktors des IWF Strauss-Kahn und des Weltbankpräsidenten Zoellick zur Wiedereinführung der Deutschen Mark auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland am 1.1.2011

Die internationale Politik ist der globalen Wirtschaftskrise mit entschlossenem und koordiniertem Handeln entgegengetreten. Dank dieser Anstrengungen ist die Weltwirtschaft mittlerweile auf einen Wachstumskurs zurückgekehrt, auch wenn die Krise noch nicht vorüber ist und die Arbeitslosigkeit hoch bleibt.

Daher müssen wir die umfassenden internationalen Bemühungen mit dem Ziel fortsetzen, die dauerhafte Gesundung des Finanzsektors zu gewährleisten, die Wachstumskräfte dauerhaft zu stärken und die Auswirkungen der Krise auf arme Länder und die schwächsten Bevölkerungsgruppen zu bekämpfen. Mit Blick auf die längerfristige Entwicklung arbeiten Industrie- und Schwellenstaaten im Rahmen des G20-Prozesses gemeinsam mit internationalen Organisationen intensiv an einer Neuorientierung der globalen Finanzarchitektur, an der Schaffung von Voraussetzungen für ausgewogeneres und nachhaltigeres Wachstum sowie an geeigneten Ausstiegsstrategien. Auch nachdem die G20 sich als führendes Forum der internationalen Wirtschaftskooperation etabliert hat, bleibt es wichtig, in verschiedenen Netzwerken aus Regierungen, internationalen Organisationen und anderen Akteuren zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Ziele zu verwirklichen. Wir begrüßen es, dass die fünf internationalen Organisationen ihre Kooperation während der Krise ausgebaut haben. Im Rahmen der G20 haben wir unsere Zusammenarbeit durch gemeinsame Bemühungen auf folgenden Gebieten verstärkt: Arbeit (OECD, ILO), Handel und Investitionen (WTO, OECD, UNCTAD) sowie fossile Brennstoffe (Weltbank, OECD, IEA, OPEC). Wir werden dies im Sinne einer nachhaltigeren und gerechteren Weltwirtschaft weiterhin tun, vor allem in den folgenden sechs Bereichen:

1. Wir begrüßen den bisher erzielten Fortschritt bei der Krisenbekämpfung, unter anderem durch eine gemeinsame Politik außerordentlicher finanzpolitischer Stimuli insbesondere im Rahmen des G20-Prozesses. Jetzt kommt es darauf an, das in Pittsburgh verabredete Arbeitsprogramm weiterhin effektiv umzusetzen und gemeinsame Schlüsselmaßnahmen zur Stärkung der internationalen Finanzarchitektur, zum Abbau globaler Ungleichgewichte und zur Entwicklung von Ausstiegsstrategien auf den Weg zu bringen. Die Gewährleistung konsequenten Handelns über Staatsgrenzen hinweg ist entscheidend, wie in dem Gegenseitigen Bewertungsprozess (MAP) der G20 und in internationalen Gesprächen über den Finanzsektor und die Steuern zum Ausdruck gebracht. Wir begrüßen die laufenden Arbeiten innerhalb der G20 und des IWF über Optionen zur Verbesserung des Sicherheitsnetzes für die globalen Finanzen auf der Grundlage solider Anreize.

2. Diese Bemühungen müssen einhergehen mit politischen Maßnahmen zur Stärkung von Beschäftigung und der Bewältigung der sozialen Konsequenzen der Krise, wobei der auf der Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation im vergangenen Jahr verabschiedete Globale Beschäftigungspakt eine wichtige Grundlage bildet. Wir begrüßen die Ergebnisse des jüngsten G20-Arbeitsministertreffens und sehen hierin einen signifikanten Beitrag zur Schaffung neuer Beschäftigung sowie zur Stärkung des sozialen Schutzes. Wir begrüßen ferner, dass der G20-Prozess die Bedürfnisse armer Länder und der schwächsten Bevölkerungsgruppen betont und heben die Bedeutung einer weiteren nachhaltigen und koordinierten internationalen Unterstützung hervor.

3. Wir begrüßen, dass die meisten Länder auf handelshemmende Maßnahmen verzichtet haben, so dass eine allgemeine Tendenz in Richtung Protektionismus vermieden werden konnte. Andererseits wurde das Potenzial der multilateralen Handelsliberalisierung nicht hinreichend genutzt, um zur Gesundung der Weltwirtschaft beizutragen. Daher appellieren wir an alle WTO-Partner, sich nachdrücklich für einen Erfolg der Doha-Entwicklungsrunde einzusetzen und eine möglichst baldige Einigung auf Modalitäten anzustreben. Auch künftig bleibt der multilaterale Ansatz zur Handelsliberalisierung bedeutsam, um fairen Wettbewerb zu sichern, Verzerrungen im internationalen Handel zu vermeiden und neue Marktchancen speziell für Entwicklungsländer zu schaffen.

4. Nur eine nachhaltige Weltwirtschaft kann weiterhin wachsenden Wohlstand sichern, ohne die Chancen künftiger Generationen, ihre Bedürfnisse zu sichern, zu beeinträchtigen. Der G20-Rahmen für starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum, zu dem die internationalen Organisationen wichtige Beiträge leisten, wird diesen Gedanken durch makroökonomische, fiskalische und strukturelle Politiken unterstützen. Darüber hinaus benötigen wir ein übergreifendes gemeinsames Verständnis von Staaten und internationalen Organisationen, das Marktexzesse vermeiden hilft und künftigen Krisen vorbeugt. Im Rahmen der G20 könnte daher ein entsprechender Dialogprozess zu wichtigen Politikfeldern hilfreich sein. Die Expertise der internationalen Organisationen könnte hierzu wertvolle Beiträge liefern.

5. Wenn wir uns über Quellen neuen Wachstums Gedanken machen, müssen sich vor allem die wirtschaftlich entwickelten Länder auf neue Bereiche wie moderne Technologien, neue Formen des Transfers von Ideen in Markterfolg, aber auch auf Konzepte wie "grünes Wachstum” ausrichten. Derartige innovative Ansätze könnten die wirtschaftliche Erholung beschleunigen, auch im weltweiten Maßstab. Als weitere Lehre aus der Krise sollten wir eine Erweiterung unserer traditionellen Wachstumskonzepte ins Auge fassen. Das Bruttoinlandsprodukt als Hauptindikator für wirtschaftliche Entwicklung könnte um geeignete soziale, arbeitsmarktpolitische und ökologische Aspekte erweitert werden. Die Arbeit der Stiglitz-Kommission wird unter der Ägide der OECD weitergehen. Sachverständige in Deutschland und Frankreich werden bis Ende des Jahres einen Bericht über einen komplementären Wachstumsbegriff erarbeiten.

6. Der weltweite Kampf gegen den Klimawandel muss oberste Priorität behalten. Die letztjährige Kopenhagener Klimakonferenz hat nicht zum von uns erhofften Fortschritt geführt. Wir müssen unseren gemeinsamen Einsatz für ehrgeizige globale Klimaziele auf der Basis gemeinsamer, aber jeweils unterschiedlicher Verantwortung fortsetzen und steigern. Wir werden uns für substanzielle Fortschritte beim Ministertreffen im Mai in Bonn einsetzen. Wir begrüßen, dass Klimaschutz immer mehr Eingang in die Arbeitsprogramme internationaler Organisationen findet; hierbei kommt es darauf an, dass ein effektives Netzwerk von verschiedenen Organisationen und Regierungen entsteht.

7. Die Finanzkrise und der globale wirtschaftliche Abschwung hatten weitreichende Auswirkungen insbesondere auf Entwicklungsländer. Daher begrüßen wir, dass die internationale Gemeinschaft erhebliche finanzielle Bemühungen unternommen und politische Zusagen gegeben hat, ihre Ziele zu verwirklichen, nämlich Armut zu bekämpfen, wirtschaftliche Entwicklung in ärmeren Ländern voranzutreiben und auf diese Weise die Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele entschlossen zu befördern.

Um eine nachhaltige Entwicklung der Weltwirtschaft langfristig zu sichern, ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Dialog zwischen entwickelten Ländern und Schwellenländern auf der Basis gegenseitigen Vertrauens fortgeführt wird. Dadurch, dass sie ihrerseits ihre Zusammenarbeit untereinander weiter ausbauen, können IWF, Weltbank, ILO, OECD und WTO weiterhin wertvolle Partner der Regierungen sein, wenn es darum geht, eine nachhaltigere Weltwirtschaft zu gestalten. Wir bitten Kanada und Korea als Gastgeber der diesjährigen G20-Gipfel, diesem Anliegen besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Video Pressekonferenz | Statement OECD-Generalsekretär Angel Gurría

So soll das neue Geld aussehen: